Reinkarnation und Karma
- 33 - EUPHENIUS: Dieses Zitat macht deutlich, daß ihr euer materielles Denken, in das ihr hier auf Erden ver- haftet seid, nicht mitnehmt in die geistigen Sphären. Dort seid ihr eine Seelenverwandte, die gekennzeichnet ist durch verschiedene Leben und durch die Zusammensetzung ihrer irdischen Reinkarnationen. Ihr habt dann ein anderes Fühlen und Denken als hier, weil ihr euch hier auf Erden mit der Dualität auseinandersetzen müßt. In geistigen Sphären nehmt ihr euren Seelenkern mit anderen Schwingungen wahr, als wie ihr es jetzt macht, da ihr von eurem irdischen Verstand gesteuert seid. Frage: Wenn das, was die irdische Persönlichkeit ausmacht, erhalten bleibt , braucht der Mensch also keine Angst vor Wiedergeburt und Karma haben, denn diese können dem Menschen neue Hoffnung und neue Einsicht schenken, die für seine Entwicklung absolut wichtig sind. Könnt ihr das bestätigen? EUPHENIUS: Dieses bejahen wir mit vollem Ausdruck, da dadurch die Hoffnung, die jeder von euch in sich trägt, weitergegeben wird. Die Hoffnung um ein weiteres Leben, was nicht gekenn- zeichnet ist durch die Erdenjahre hier auf diesem Planeten, sondern euch zeigt, daß es wei- tergeht und daß jedes irdische Leben euch bereichert und eure Seele in einen erhöhten Schwingungszustand versetzt. Es macht deutlich, daß ihr all die Möglichkeiten erhaltet, um euren Seelenweg zu gehen. Die Hoffnung ist der Motor, damit ihr hier euren Glauben an das, was euch erwartet, nicht verliert. Frage: Wenn jede Wirkung ihre Ursache hat und der Mensch begreift, daß er auch für seine geheimsten Gedanken und Taten bezahlt oder in Zukunft dafür bezahlen wird, dann wird er wohl nicht nur aus Klugheit, sondern auch aus Notwendigkeit lernen, richtig zu leben. Seht ihr das auch so? EUPHENIUS: Dieses wäre wünschenswert, aber es ist nicht gegeben, da sich nur wenige Seelen über diese Gesetzmäßigkeit Gedanken machen. Ursache und Wirkung wird verdrängt, da keiner versucht, dahinter zu schauen, was seine Ursache für eine Wirkung auf die Menschheit und auf diesen Planeten ausübt. Es wäre wünschenswert, wenn man sich darüber Gedanken macht, was man tut und welche Auswirkungen auf sich selber und auf die Umwelt damit verbunden sind. Wenn dieses von der Kirche bewußter zelebriert würde, wäre ein Weg in die richtige Richtung geebnet und die Kirche würde an der richtigen Stelle anfangen, den Namen GOTTES in die Welt zu tragen. Frage: Bleibt zu hoffen, daß auch in der sog. "westlichen Wertegemeinschaft" der Reinkarnations- gedanke den Einfluß gewinnt, der ihm zusteht und daß man damit besser zur Erkenntnis der unmittelbaren Eigenverantwortlichkeit des Menschen für sein Tun oder Unterlassen kommt. Wie seht ihr diesbezüglich die Zukunft? EUPHENIUS: Die Zukunft ist für uns schwer zu beschreiben. Ich kann sie nur festmachen an dem, was hier heute Abend durch eure Fragen an wichtigen Materialien gesammelt wird. Ihr seid ein Rad, um anderen die Möglichkeit zu geben, mit sich selber in Kontakt zu treten und zu hin- terfragen, wie die Wiedergeburtslehre auf sie wirkt. Dies ist eine Möglichkeit, diesen Pla- neten auf den richtigen Schwingungsgrad zu geleiten. Ihr seid ein Teil eines großen Rades, was sich dreht, um diese Erde nicht der Vernichtung zu überlassen. Es wäre wünschens- wert, daß das Licht der LIEBE diesen Planeten umhüllt und das Licht in das Dunkel geleitet wird. Viele Seelen sind auf dem Weg, dieses Licht für sich zu suchen. Viele gelangen auf unterschiedlichsten Wegen zu ihrem Ziel. Und das ist es, was uns als Engelwesen erfreut. Wir hoffen und glauben, daß ihr Menschenseelen den Weg aus dem Dunkel findet, um ins Licht zu schreiten. Frage: Selbst wenn man die Naturgesetze von Karma und Reinkarnation verstanden und akzep- tiert hat, ist letztlich die Frage des Menschseins damit noch nicht beantwortet. Man sagt sich: Nun gut, es gibt so etwas wie ein Leben vor der Geburt und ein Leben nach dem
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