Reinkarnation und Karma
- 8 - Bemerkung: Die Kirche bezeichnet die Wiedergeburtslehre sogar als "totale Lüge". LUKAS: Nun, auch sie lügen und daher ist diese Aussage relativiert. Wer die Wahrheit wissen will, muß den Geist der Wahrheit fragen und nicht menschliche Instanzen. Frage: Wenn die Kirche wüßte, was sie mit ihren Darstellungen und Dogmen alles prägt. Es gibt so viele kirchentreue Menschen, die jedes Wort der Kirche sehr ernst nehmen. Was kann man solchen Seelen anbieten? (TB: Das ist hart.) LUKAS: Das ist eine große Schuld , die sich die Kirchen aufladen. Das Tragische ist, daß die kir- chentreuen Seelen, die eine echte Seelsorge suchen, von ihren "Seelsorgern" - in Anfüh- rungszeichen - nicht darüber unterrichtet werden, was sie näher zu GOTT bringt. Sie hören meistens nur Worthülsen , ohne Leben. Diese Seelen sind auf sich allein gestellt, die Wahr- heit zu finden. Es gibt Seelen darunter, die einen so großen Glauben besitzen, daß sie den christlichen Spiritualismus zu ihrem Seelenheil nicht unbedingt benötigen. Es gibt Theolo- gen, die sehr wohl ahnen , daß mit der Reinkarnationslehre wesentlich mehr zu erreichen ist, vor allem, daß sie ein logisches Bindeglied ist und die Lücke füllt, die in der kirchli- chen Bibel eingefügt wurde, eingefügt, um als Instanz Macht auf das Volk ausüben zu können. In theologischen Kreisen wird man immer unruhiger, weil man die Fragestellun- gen aus dem Volk kennt und auch die eigene Hilflosigkeit. Frage: Warum werden einige Menschen in einer Umgebung geboren, die ihnen jeden Segen berei- tet, während andere diese Welt betreten in Armut, Unwissenheit und Elend, mit mißgestal- tetem Körper? Wo bleibt da die Gerechtigkeit eines gerechten GOTTES? EUPHENIUS: Dies ist eine Frage, die sehr häufig gestellt wird, aus Verzweiflung und durch das Nichter- kennen der wahren Gründe. Es gibt Länder, die derzeit eine hohe Geburtenrate haben, in denen Seuchen und Kindstod eine sehr hohe Rate aufweist. Dieses sind Gebiete, die für Seelen dienlich sind, die hier auf Erden für sich nur einen kurzen Zeitraum für ihre Beleh- rung und Weiterentwicklung bedürfen. Es ist, wie ihr ja schon das letzte Mal gehört habt, davon abhängig, welche Ziele sich eine Seele für dieses Leben hier auf Erden selbst gesetzt hat. Es ist in Abstimmung mit dem Karmischen Rat zu klären, in welche Familie, in wel- cher Nation und welche Voraussetzungen vorhanden sein müssen, um diese Ziele zu errei- chen. Es ist schwer für den menschlichen Verstand, dies alles in Einklang und in Sichtwei- se zu GOTT zu bringen. Kriege, Hunger und Not rufen Zweifel und dieses Hinterfragen hervor, das auf der menschlichen Schiene durchaus berechtigt ist. Doch bedenket, daß GOTT nicht für alles verantwortlich ist, sondern daß auch ihr euer Schicksal in die Hand nehmen müßt, um hier auf Erden euren Weg gehen zu können. Ihr prägt einen Teil eures Weges selbst und ihr seid verantwortlich für euer Tun und Handeln. Frage: Kann man sagen, wer hier auf Erden in großem Reichtum lebt, hat sich diesen Reichtum in seinem Vorleben verdient? EUPHENIUS: So pauschal, so schwarz weiß, kann man es nicht benennen. Vielleicht muß eine Seele lernen, mit Reichtum würdevoll umzugehen, um eventuell andere Seelen mit diesem Mate- riellen zu unterstützen. Frage: Das Wichtigste scheint eine "Nebenerscheinung" der Reinkarnation zu sein, nämlich das Karma . Was könnt ihr uns dazu sagen? EUPHENIUS: Das Karma ist eine mitgebrachte Prägung aus den Leben, die ihr schon hinter euch gelas- sen habt und die als Auflistung für eure Haben- und Sollseite - in übertriebener Beispielart - jetzt benannt werden kann. Karma ist eine Zielperspektive, die ebenfalls bei der neuen Reinkarnation mit einfließt. Die Seele muß versuchen, dieses Karma aufzulösen , um in der
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