Schlafen und Träumen

- 6 - EUPHENIUS: Weißt du, welche Art Seele sich in einem Baby inkarniert hat? Es sind häufig alte und weise Seelen, die ihren Auftrag hier auf Erden wahrnehmen und Kontaktmöglichkeit zum Geistigen Reich suchen. Auch diese Seelen, gerade, wenn sie sehr jung inkarniert sind, haben noch eine sehr enge Verbindung zum Geistigen Reich und die Seelen von Säuglin- gen halten sich aufgrund des häufigen Schlafes vermehrt im Geistigen Reich auf. Frage: Demnach hängt die Bewegung des Augapfels eines Säuglings im Schlaf mit dem Erlebten im Geistigen Reich zusammen? EUPHENIUS: Ja. Es gibt eine Verbindung vom Dritten Auge zu euren physischen Augen, die das ermög- licht. Es sind Reflexe, die sich dadurch sichtbar machen. Frage: Man hat wissenschaftlich nachgewiesen, daß, wenn man einen Schlafenden mitten in einem Traum weckt, er bei der nächsten Gelegenheit den fehlenden Teil nachholen wird. Wie ist so etwas möglich? EUPHENIUS: Wenn es ein Traum ist, der in das Tagesbewußtsein hinübergenommen wird und eine gewisse Funktion erfüllen soll, so ist es durchaus möglich, diesen Film anzuhalten und beim nächsten Mal an dieser Stelle fortsetzen zu lassen, weil dies für die Seele ein wichti- ges Element ist, hier auf Erden eine andere Bewußtseinsebene einzunehmen. Frage: In den Schriften des Thomas von Aquin , die man als die "Eckpfeiler der Römisch- Katholischen Kirche" bezeichnet hat, heißt es, daß Gott nichts dagegen hat, seine Absich- ten aus Träumen zu entnehmen, und daß es kein Sakrileg bedeutet, auf seine Warnungen zu hören. Könnt ihr das bestätigen? EUPHENIUS: Dazu bedarf es normalerweise keines Zusatzes, weil dies alles das beinhaltet, was eben schon benannt worden ist. Es ist durchaus möglich, Botschaften an die Seele weiterzuge- ben. Das beinhaltet nicht, daß ihr es in euer Tagesbewußtsein mit hinübernehmt. Es sind Botschaften für die Seele, Informationen, um hier auf Erden euren seelischen Lebensplan zu bewältigen. Frage: Ist eigentlich das Traumleben oder das Wachleben die wahre Wirklichkeit? EUPHENIUS: Es ist eine Verschmelzung von beiden Ebenen, weil die Träume genauso real sind wie euer reales Bewußtsein. Das Erleben eurer Seele im Geistigen Reich, in der Traumsituation, ist genauso real wie euer irdisches Leben, bedingt durch die Verknüpfung zwischen dem Geistigen Reich und eurer Erde, eurer Materialität zur Feinstofflichkeit. Frage: Diese Frage stellte sich auch im 17. Jahrhundert der französische Mathematiker und tiefre- ligiöse Autor Blaise Pascal , als er sagte: "Wer will mit Sicherheit sagen, daß wir nicht schlafen, wenn wir glauben, wir wachten, und daß wir aus diesem Schlaf erwachen, wenn wir schlafen?" EUPHENIUS: Dies ist ein ähnliches Bildnis. Es ist eine Verknüpfung der beiden Welten, die beide die Realität darstellen. Es ist eine Verschmelzung von zwei Ebenen, der des irdischen Lebens und der des geistigen Lebens. Es ist das Verbindungsstück, das euch den Glauben und den Mut geben sollte, daß es ein Leben nach diesem irdischen Leben gibt und daß ihr hier auf Erden nur eine sehr kleine Etappe eures gesamten Lebens wahrnehmt. Frage: Kann man durch das Fasten absichtlich Träume herbeiführen, von denen man sich Offen- barungen erhoffen kann? EUPHENIUS: Durch Fasten wird der Körper von Giftstoffen und Schlackestoffen befreit. Es ist dann so, daß der Körper einen tieferen Schlafreflex erhalten kann, und zwar dadurch, daß er sich erleichtert fühlt und eine freiere Energiezufuhr erhält. Es hat aber nichts mit den seelischen

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