Sterbezeitpunkt, Schutzpatron u. a.
- 5 - eurem Geist und das Kernstück von dem, was euch immer wieder Impulse und Signale übermittelt, daß das Göttliche in euch ist und daß ihr die Möglichkeit des freien Gedankens und des freien Willens besitzt und daß ihr eure Moral für Gut und Böse selber tragen müßt. Der Schutzpatron ist das Göttliche in euch, das, was die Seele ausdrückt und was Mensch- lichkeit beinhaltet. Menschlichkeit beinhaltet nämlich nicht negative Gedanken auszusen- den, sondern gute . Menschlichkeit bedeutet Brüderlichkeit , und daß man jeden einzelnen Menschen als göttliches WESEN annimmt. Aber wo ist eure Seele in Kriegswirren? Wo sind die Seelen, die die Menschlichkeit nach außen tragen? Jeder irdische Mensch trägt seine Seele in sich, warum funktioniert das hier nicht? Frage: Wenn wir das richtig verstanden haben, schützt der Schutzpatron vor negativen Geistwe- sen , aber nicht vor den Gedanken anderer Menschen? EUPHENIUS: Der Schutzpatron kann Warnsignale senden, um euch dadurch Impulse zu geben, etwas zu überprüfen. Er kann sich nicht vor euch hinstellen, um zu verhindern, daß ihr einen Auto- unfall habt oder daß ein Krieg ausbricht. Wenn solches Eingreifen möglich wäre, dann bräuchtet ihr die Erde nicht und auch den Läuterungsweg nicht zu gehen. Frage: Demnach steht der einzelne Mensch den negativen Gedanken anderer hilflos gegenüber? EUPHENIUS: Dieses könnt ihr nur selber in die Hand nehmen, in dem ihr euch schützt, z. B. durch das tägliche Gebet und dadurch, daß ihr euch in geistiges Licht hüllt. Versucht, wenn ihr morgens aufsteht, euch für den Tag einen goldenen Lichtpanzer anzulegen, so daß solche Negativitäten bei euch nicht ankommen können. Ihr müßt versuchen, euch vor Fremdener- gien zu schützen, die jeder von euch spürt. Ihr seid so weit, daß eure feinen sensiblen Kanäle und auch euer Schutzpatron , der bei euch ist, dieses verstärkt, um euch damit zu signalisieren: Vorsicht! Hier droht Gefahr! Das sind Wahrnehmungen, die von dem Schutzpatron gesteuert und unterstützt werden. Ihr selber müßt hier auf eurem Erdenplane- ten sondieren und dafür ein Gespür für Gutes und für Böses entwickeln. Frage: Kann der Mensch seinen Sterbezeitpunkt selber bestimmen? Selbstmord einmal ausge- schlossen. EUPHENIUS: Dazu können wir nur sagen, daß ihr hier auf Erden derzeit die Bestimmung eures Sterbeta- ges und des Sterbejahres nicht wißt. Ihr selber legt hier auf Erden diesen Todestag nicht fest. Dieses sind Vereinbarungen, die im Geistigen Reich getroffen wurden. Ihr seid nur durch Selbstmord, wie du sagtest, dazu in der Lage. Das bedeutet, daß ihr selbst Hand anlegt an eure Lebensenergie, um diese zu unterbrechen. Frage: Wird in den Wochen vor dem Sterben die Seele von ihrem physischen Körper gelockert? EUPHENIUS: Das sind Fragen zu einem neuen Thema, über das ihr euch einmal Gedanken machen solltet, nämlich: Wie die Seele vorbereitet wird, um in das Geistige Reich zu wechseln. Es beginnt schon sehr früh, daß jenseitige Seelen sich um eine irdische Seele bemühen, mit ihr in Kontakt treten und eine Verbindung herstellen, um sie innerlich, d. h. geistig und seelisch auf das vorzubereiten, was ansteht. Es ist ein Prozeß, der unterschiedlich verläuft, der aber davon gekennzeichnet ist, daß die jenseitigen Seelen schon im Vorfeld sehr bemüht sind, die heimkehrende irdische Seele ins Göttliche einzubetten, um ihr den Über- gang in das Geistige Reich zu erleichtern und lichtvoll zu gestalten. Frage: Wird es dadurch möglich, daß ein Sterbender vorzeitige Einblicke in das Geistige Reich erhält und dadurch den Wunsch verspürt, so schnell wie möglich den Übergang zu bewälti- gen? EUPHENIUS: Es gibt Seelen, die auf dem Krankenbett so weit vorbereitet sind, daß sich ihr geistiges Auge öffnet und sie eine Möglichkeit haben, ihnen bekannte Seelen und auch Lichtwesen zu
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