Telepathie

- 42 - SETHAN: Telepathie wird dann bei einem Menschen auftreten, wenn der innige Wunsch nach Telepathie vorhanden ist. Die innere Einstellung, die innere Akzeptanz, die Telepathie für sich als eine Bereicherung zu erkennen und als Wunsch zu formulieren. Dies ist der erste Schritt, telepa- thisch in Ausbildung zu treten. Telepathie ist, wie alles Göttliche, in jedem einzelnen Men- schen vorhanden. Telepathie ist nichts Besonderes , sondern eine Fähigkeit, die GOTT euch als Gabe mitgegeben hat. Ihr alle besitzt die Fähigkeit der Erkenntnis und tragt auch diese Fähig- keit in euch, d. h. daß die innere positive Gedankeneinstellung dazu vorhanden sein muß, um telepathische Arbeit in eurem materiellen Bereich leisten zu können. Frage: Angenommen der Wunsch die Telepathie zu beherrschen ist vorhanden. Mit welchen Metho- den erreicht man dann die besten Resultate? SETHAN: Die besten Resultate sind abhängig von der inneren Verbundenheit zu dir selbst, von der inne- ren Ausgeglichenheit und der inneren Ruhe . Du mußt deine innere Bereitschaft dazu nach außen signalisieren , um ein geistiges Wesen zu begeistern, um mit dir zu arbeiten. Du mußt gedanklich, sei es mit deinem Schutzpatron , mit deinem geistigen Führer , oder mit einer Seele , die dir sehr vertraut ist und die schon ins Geistige Reich gewandert ist, telepathisch in Kontakt treten. Es ist einfacher, über den Seelenmantel, d. h. über das Geistige Reich, die telepathischen Ebenen zu stärken, als die Telepathie mit einem Menschen aufzunehmen, in diesem grobstofflichen Bereich, der euch hier umgibt. Es ist ein gutes Trainingsfeld, um die ersten Schritte in einen Bereich zu tätigen, der ganz neue Erfahrungen mit sich bringt. Es ist einfacher, einen Kontakt zwischen einem Seelenwesen und dir herzustellen, das bereit ist, mit dir zu arbeiten. Es kann damit beginnen, daß du in der Meditation fragst, wer von den Seelen- brüdern und Seelenschwestern die dich umgeben bereit wäre, mit dir diese telepathische Arbeit aufzunehmen. Du solltest einen Partner im Geistigen Reich finden, der bereit ist, dieses Gebiet mit dir zusammen zu erarbeiten und Schritte mit ihm vereinbaren, um telepathisch aus- gebildet zu werden. Frage: Die Symbolik von Charles Bliss wird bei der Ausbildung von behinderten Kindern weltweit angewandt. Diese Methode ist dermaßen flexibel, daß sie sogar komplizierteste und abstrak- teste Gedanken auszudrücken vermag. Ganze Bücher können sogar in Bliss-Symbolen abge- faßt werden und könnten dann weltweit verstanden werden. Wenige Stunden sollen genügen, um Bliss schnell lesen und schreiben zu können und nach einigen Wochen soll man es perfekt beherrschen. Ist diese Methode ein perfekter Schlüssel für telepathische Versuche? SETHAN: Es ist so, daß diese Methode gerade für behinderte Kinder geeignet ist, um gedanklich mitei- nander in Austausch zu treten. Behinderte Kinder haben nicht die Hemmschwelle, positive Gedanken in sich aufzunehmen und weiterzusenden, da sie in sich ruhen und sich nur mit positiver Energie umgeben. Es ist durchaus möglich, daß Erwachsene diese Methode für sich anwenden können, wenn sie bereit sind, negative Gedanken auszuschalten. Doch besteht die Gefahr, daß das häufig nicht der Fall ist. Ihr seid immer wieder der Gefahr unterlegen, negati- ve Energien auszusenden. Frage: In der Presse war kürzlich zu lesen, daß wieder einige Menschen Volltreffer in Lotterien hat- ten. Hat das mit entwickelter Telepathie oder mit Präkognition zu tun? SETHAN: Es sind Zufallsenergien, die solche Spielelemente und solche Ergebnistreffer zutage bringen. Es hat nichts mit Telepathie zu tun, sondern ist einfach ein Zufallsergebnis, was aufgrund von gesellschaftlichen Spielebenen erfolgt. Es ist genauso, als wenn du versuchst, negativ gepolte Menschen umzustrukturieren in positive Menschen, denn das beinhaltet immer, daß auch die andere Ebene bereit ist, dir zuzuhören und etwas zuzulassen. Menschen, die einem gewissen Spielglück unterliegen, besitzen Energieelemente, weil dort gedankliche und energetische Prozesse laufen, so daß sich solche Ergebnisse zeigen können. Dies hat aber nichts mit Telepa- thie zu tun.

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