Das Jenseits

- 26 - AREDOS: Das ist ein großer Irrtum, denn jeder Mensch war schon öfter im Jenseits und ist von da wiedergekommen (Reinkarnation). Aber der Geist des Jenseits kann sich seinen Gesetzen entsprechend offenbaren und auch manifestieren. Wenn davon nichts bekannt ist , so liegt das an dem Menschen, der sich nicht darum gekümmert hat . Frage: Ist der Zeitbegriff zwischen Diesseits und Jenseits sehr unterschiedlich? ELIAS: Ja, das stimmt. Im irdischen Leben verblaßt manches Erlebnis. Mit zunehmendem Alter versagen die Hirnzellen immer mehr, so daß man mit 80 Jahren kaum noch Erinnerungen an seine Jugendzeit hat. Im Jenseits ist das anders, denn da spielen in der Erinnerung 200 oder 300 Jahre keine große Rolle. Im Jenseits braucht das Bewußtsein keine Hirnzellen, daher bleibt die Erinnerung länger bestehen. Aber an der Ewigkeit gemessen verblassen auch im Geistigen Reich viele Eindrücke, weil sie neuen Erfahrungen Platz machen müs- sen. Der Mensch mißt den Zeitablauf hauptsächlich an seinen Eindrücken und Erfahrun- gen. Wer nicht viel erlebt, der empfindet auch keinen großen Zeitablauf. Doch wer inner- halb einer kurzen Zeit sehr viel erlebt, der empfindet für diese Erlebnisse einen längeren Zeitablauf. Frage: Könnte man sagen, daß ein Mensch, der viel erlebt, sozusagen länger lebt ? ELIAS: An der Vielseitigkeit der Erlebnisse gemessen, ja. Aber es gibt Menschen, die zwar viel erleben, aber nur wenig davon bewußt wahrnehmen. Bei einer Raumschiffahrt gibt es einen "Zeitlupeneffekt", d. h., je mehr sich ein Raumschiff der Lichtgeschwindigkeit nähert, desto mehr verschiebt sich das Zeitgefühl. 9 Aus diesem Grunde empfinden die SANTINER zeitlich keine großen Entfernungen. Bei diesen hohen Geschwindigkeiten unterliegt ein Raumschiff ganz anderen Zeitgesetzen. Wir bezeichnen eine Überlichtgeschwindigkeit , wie sie bei den UFOs der Fall ist, als einen Sprung durch das All . Frage: Also ist wahrscheinlich auch das menschliche Denken sehr unterschiedlich in den ver- schiedenen Geschwindigkeiten? ELIAS: O ja! Im Jenseits ist der Denkprozeß weniger gestört als im diesseitigen Leben. Daher ist der jenseitige Denkprozeß viel schneller und präziser . Frage: Stimmt es, daß ein Jenseitiger, also eine Seele, keinen festen Körper hat? ARGUN: Ein jenseitiger Körper hat entsprechende Konturen; er ist abgegrenzt, hat also eine bestimmte Form. Aber dieser Fluidalkörper ist flexibel; er kann sich sehr ausdehnen und auch sehr verkleinern. Er ist geschmeidig. Frage: Welche Materie ist von den Jenseitigen am leichtesten zu beeinflussen? AREDOS: Das ist verschieden, weil es von der geistigen Kraft abhängt . Aber Glas, Holz und Blut sind besser beeinflußbar; diese Stoffe lassen sich leichter manipulieren. Doch Holz muß gut abgelagert sein. Es muß auch nicht unbedingt Glas sein. Alle Stoffe, die Licht durchlas- sen, sind geeignet. Frage: Was sind eure Aufgaben, wenn ihr nicht mit uns zusammenarbeitet? ELIAS: Wir beobachten und beraten. Wir philosophieren und wir schulen uns. Wir überlegen, wie wir die Schöpfung fördern können…Wir haben sehr viel zu tun! 9 In der Hochenergie-Physik werden mit dem Begriff der Zeitdilatation ähnliche Erscheinungen erklärt, die bei hochbeschleunigten atomaren Teilchen beobachtet worden sind.

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