Das Jenseits
- 29 - Frage: Könnt ihr uns noch weiteres zu diesen jenseitigen Sphären sagen? ARGUN: Die Sphären, in denen sich alle bewähren, sind des GOTTES Wallfahrtsort und führen euch - wenn gelungen - weit weit fort. Es ist GOTTES Wille, jeder Seele die gleichen Möglichkeiten der Bewährung einzuräumen. Die Aufteilung der Sphären gleicht einem großen Schulgebäude: Je nach der Entwicklung wird der Schüler versetzt. Je nach Vertrau- en erhält er seine Aufgaben. Es gibt Fälle, bei denen eine Seele in zwei Monaten so weit kommen kann, wie andere nicht in fünf Inkarnationen. Frage: Sind die Seelen im Jenseits geschlechtslos? ARGUN: Nur hohe Engel sind geschlechtslos. Alle anderen Seelen sind geistig in ihrer Denkart geschlechtlich. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern bleibt auch im Jenseits beste- hen. Daher hat jeder Erdenmensch auch seinen geeigneten Schutzpatron der Denkart des Schützlings entsprechend. So kann ein männlicher Schützling zum Beispiel einen weibli- chen Schutzpatron haben - und auch umgekehrt. Alle Aufgaben richten sich ebenfalls nach dem Geschlecht. Frage: Ist es für dich möglich, jedes Individuum in deiner Welt ausfindig zu machen? Antwort: Es kann von denen erreicht werden, die in der Ausführung dieser Aufgabe geschult sind. Beachtet bitte, daß die Einzelwesen in unserer Welt in zwei Kategorien eingeteilt sind, nämlich in diejenigen, die zurückzukehren wünschen und in die, die diesen Wunsch nicht hegen. Zwischen denen, die zurückkehren wollen, ist es leicht, einen Kontakt herzustellen zu euch hin, vorausgesetzt natürlich, daß passende Werkzeuge (Medien) zur Verfügung stehen. Jene, die nicht zurückzukommen wünschen, können wohl leicht ausfindig gemacht werden, aber nichts kann sie zwingen, zurückzukehren. Viele Intelligenzen in unserer Welt fühlen natürlich sehr die Anziehung der Liebe, Zunei- gung, Freundschaft und Sympathie. Wo immer dieses Band des Gemütes oder Geistes besteht, ist es gegründet auf die Wirklichkeit, denn mentale und spirituelle Mächte sind stärker als irdische. Ein Künstler auf eurer Welt, dessen ganzes Herz einem anderen Künst- ler gehört, vielleicht einem größeren, der aber bereits das Tor des Todes durchschritten hat, zieht diesen an ; der Künstler in meiner Welt kehrt zurück und übt seinen Einfluß aus auf- grund des Bandes der Anziehung . Welche Qualitäten des Verstandes oder Geistes ihr auf Erden auch besessen habt, nach eurem Tode - wie die Welt ihn nennt - werft ihr euren fleischlichen Körper ab und beginnt, diese Qualitäten zu entwickeln . Diese werden dann bedeutend größer als auf Erden; denn der hemmende Einfluß des Körpers ist nicht mehr vorhanden. Wo ihr ein Instrument, ein Kanal, ein Medium findet, benutzt es, um eure erweiterten Gaben zu teilen. Manchmal ist dieser Einfluß unbewußt. Künstler in eurer Welt wissen, daß sie die Ausführenden einer Inspiration sind, die sie nicht zu erklären wissen, weil sie sich vergegenwärtigen, daß sie selbst tätig sind und nicht daran glauben, noch darüber wissen, daß sie aus der Welt des Geistes geführt werden. Manche, sehr mediale Künstler wissen ganz genau, daß sie an das Geistige Reich ange- schlossen sind und daß es eine unmittelbare Eingebung derer ist, die längst als tot gelten. Im Verhältnis zu euch habe ich etwas mehr Wissen von den Gesetzen des Lebens und von den spirituellen Wirklichkeiten und so ich den medialen Kontakt suche, um mein Wissen mit denen zu teilen, die es annehmen wollen, so wünschen größere Seelen als ich es bin, dasselbe zu tun; denn die Größe zeigt sich im Wunsche zu dienen. Ihr seid groß nicht durch das, was ihr empfangt, sondern durch das, was ihr gebt .
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