Das Jenseits - Nachtrag
- 19 - ARGUN : Ein wahrer MEISTER ist JESUS CHRISTUS. Viele andere Meister riechen nicht gut . Es gibt sogar Meister, die häufig geradezu stinken und den Schmutz lieben. Dort geht das NEGATIVE zuerst hin. - Es wird sehr viel geredet, aber leider nur wenig Wahrheit. • Trotzdem kann das NEGATIVE auch allerlei sensationelle Phänomene hervor- rufen. Diese sind jedoch n i c h t göttlicher Natur. März 1962 Frage : Ist im Jenseits die absolute Wahrheit für alle Seelen erkennbar? ARGUN : Das hängt ganz vom eigenen Willen ab. Der Sünder erkennt oft erst im Geistigen Reich die Wahrheit, nämlich durch die wahrhaftige Weiterexistenz des persönlichen Lebens. Diese Erkenntnis macht ihn dann durch den eigenen Willen zum eifrigen Gottesdiener. Es geht ihm zwar nicht gut, aber er will wieder alles gutmachen. Natürlich ist die Selbsterkenntnis wichtig. • Andere Sünder haben keinen guten Willen, weil sie sich im Recht fühlen und al- le Schuld auf andere schieben. Ihnen bleibt die Wahrheit meistens lange ver- schlossen. Sie irren wie blind umher (und können gefährlich werden!). April 1962 Frage : Gibt es zwischen dem Diesseits und dem Jenseits einen Übergang, oder besteht zwi- schen diesen Dimensionen eine scharfe Trennung? ARGUN : Ja, es gibt einen Übergang . Betrachtet doch einmal die Meditierenden: Sie lösen sich vom Diesseits, um dem Jenseits näherzukommen. Sie nehmen von der Materie Abstand, um dem Geist entgegenzugehen. • Wenn es eine scharfe Trennung gäbe, wäre unsere Verbindung hier unmöglich. Frage : Es gibt gewisse Gegenden, in denen es besonders unheimlich spukt. Gibt es für solche WESEN keine Erlösung? ARGUN : Es gibt für jede Seele eine Möglichkeit der Erlösung, denn GOTT ist nicht nachtragend noch rachesüchtig oder grausam. Doch jede Erlösung hängt ganz vom eigenen Willen einer Seele ab. Sie kann nicht erlöst werden, wenn sie es selbst nicht will . Jede Seele muß an sich arbeiten, im Jenseits und auch im Diesseits. Die Erlösung soll ja schon im Diesseits ihren Anfang nehmen. Jene Spukgeister wollen meistens nicht an sich arbeiten, sondern sie erschrecken lieber die Menschen zu ihrem Vergnügen. Darum erscheinen sie oft in einem weißen Laken, weil sie gut wissen, daß das seine Wirkung nicht verfehlt. August 1962 Frage : Einige Menschen vertreten die Meinung, daß im Jenseits Zeit und Raum zusammenfal- len. Ist das so? ARGUN : Das stimmt nicht! - Wir leben in unseren SPHÄREN und zwischen unseren Aufgaben. Die SPHÄREN sind wie ein Familienhaus mit Garten. Im Garten wird geschlafen. Es ist der Schlaf, der von eurer Welt hinüber ins Geistige Reich führt und von dort aus geht es dann durch eine TÜR in die verschiedenen STOCKWERKE. Es ist ein wunderbares
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