Der Schöpfer

- 16 - Kapitulation (Botschaft aus den SPHÄREN DES LICHTES) Wohlan, wer in das Geistige Reich kommt - und das muß jeder einmal, weil es eine Rückkehr ins Heimathaus ist - der kapituliert vor der MACHT des GROSSEN PLANERS. Wenn er das nicht tut, dann will er streiten und begibt sich in das Lager des Widersachers, der ihn weiter ausnutzt, bis er verliert. Der Weg in den Himmel, d. h. in die besseren Sphären , geht nur über die "Kapitulation". Eine Kapitulation fordert einen bedingungslosen Gehorsam ; aber dieser muß auch auf das absolute Ver- trauen gestützt sein. Es darf keinen Zweifel geben, daß der geforderte Gehorsam vielleicht nicht richtig ist. Was GOTT sagt und fordert, ist immer richtig , auch wenn wir es nicht begreifen können… Auf Erden ist es üblich, daß der Feind die Kapitulation fordert und nicht der Freund - also genau umge- kehrt wie es GOTT macht. Folglich fällt der Feind über den Besiegten her. Was aber hat der Gottglaube mit einer Kapitulation zu tun? Die heutige Erdenmenschheit hat es so weit gebracht, daß sie versucht, die Größe des Universums zu erfassen. Das ist unmöglich, denn schon rechnet ihr mit Millionen von Lichtjahren - und was kann sich der Mensch unter einer Entfernung von einem Lichtjahr vorstellen? - Nur eine Zahl!... Die Mehrheit der Menschen glaubt, daß die Wissenschaft gottlos ist. Sie richtet sich nach diesem eigenen Urteil, das aber keinesfalls stimmt. So atheistisch ist die Wissenschaft noch nicht. Aber die Wissenschaftler beschäftigen sich mehr als jeder andere Mensch mit dem Wunderbaren, mit dem Unbegreiflichen, Geheimnisvollen, und sie müssen zwangsläufig darüber nachdenken. Da gibt es Sterne, die tausend- mal größer als die Sonne sind. Wo eine Galaxis aufhört, beginnt schon eine andere. Der Makrokosmos ist unbegreiflich… Da taucht die Frage auf: "Das alles soll GOTT geschaffen haben? Das alles, einschließlich aller Schöpfungsgeheimnisse bis in die tiefsten Tiefen des Mikrokosmos? Was muß das für ein GOTT sein, der über diese Winzigkeit und Größe gebietet?"… An dieser Stelle streikt jeder menschliche Verstand, denn dazu kommt noch die Vorstellung von der Zeit, nämlich von der Ewigkeit. Ein Stern geht unter, ein neuer wird geboren. Schon das Alter der Erde verursacht ein Haarsträuben… Wer so weit denkt, der befindet sich in einer ausweglosen Sackgasse, aus der er mit keiner Logik herauskommt. Was macht der Wissenschaftler in dieser Lage? Keinesfalls wird er zugeben wollen, daß ihn bei dieser Betrachtung der Verstand verläßt. Er wird diese verständliche Blöße weder eingestehen noch zugeben. Er kapituliert vor der Majestät des SCHÖPFERS. Er sagt nicht: GOTT ist unbegreiflich", sondern: "GOTT ist das X." Dieses "X" wird leider falsch angefaßt, nämlich als etwas, das nicht existiert - jedenfalls so lange es nicht erkannt, analysiert und definiert ist. Doch das ist unmöglich, und weil jeder normal denkende Wissenschaftler das weiß, so ist ihm die Kapitulation vor GOTT lieber. Aus dieser Situation hat sich der weltweite Atheismus entwickelt . Die Masse der Weltbevölkerung denkt nicht so weit wie der Wissenschaftler, weil sie nicht über alle Einzelheiten in Bezug auf Raum und Zeit unterrichtet ist. Sie richtet sich nach den Erkenntnissen der Wissenschaft, akzeptiert sie, ohne darüber nachzudenken und kapituliert ebenfalls , indem sie dieser Frage ausweicht, denn das ist weitaus bequemer .

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