Der Schöpfer
- 20 - Etwas über den Teufel (Botschaft aus den SPHÄREN DES LICHTES) Das Wort "Teufel" ist weltbekannt und an einen ganz bestimmten Begriff gebunden. Viele Märchen- erzähler haben der Wahrheit unendlich viel geschadet , indem sie gerade den Teufel zu einer Märchen- und Witzfigur gemacht haben. Für den Erdenbürger ist diese Existenz des Teufels von einer bisher noch unerfaßten Tragik. Aus diesem Grunde wird er auch in religiösen Kreisen manchmal der "Leib- haftige" genannt, weil seine Existenz keine Phantasie, sondern eine "leibhaftige" ist. • Die Existenz des Teufels , des Luzifers, ist sehr leicht nachweisbar , viel leichter noch, als die Existenz GOTTES. Es genügt nicht, daß wir darunter ein böses Prinzip verstehen. Ebenso ist es vollkommen falsch, GOTT nur als ein Prinzip anzusehen. Beide sind Persönlichkeiten, bei- de sind existent, können sehen, fühlen, denken, sich im Raum fortbewegen, und sie haben Macht über jeden Menschen. Die Niedertracht des Teufels besteht darin, daß er sich gern selbst verleugnet , indem er inspiriert, daß er gar nicht da ist, sondern nur eine Phantasiegestalt wäre. Jeder Spiritist, jeder Spiritualist und jede mediale Person weiß , daß der Teufel eine Realität ist, die viel schneller in Erscheinung tritt als irgend- eine gute Seele oder ein LICHTBOTE. Jeder Anfänger auf dem übersinnlichen Sektor darf den Teufel nicht aus dem Auge lassen. Doch er kommt nur ganz selten in eigener Person, denn er hat das größte Heer der Handlanger und Mitläufer . Das ist kein Aberglaube, auch wenn sich manche Besserwisser noch so schlau vorkommen. • Die Irrenhäuser legen ein Zeugnis für die leibhaftige Existenz des Teufels ab. Es ist sehr richtig, wenn wir ihn als "Fürsten" dieser Erde betrachten. Er hat tatsächlich die Mehrheit der Menschen auf seiner Seite, obgleich die wenigsten Menschen eine Ahnung davon haben, welchem geistigen Ungeheuer sie dienen. • Es gibt viele Tausende von Menschen, die in den Irrenhäusern elendig zugrunde gehen, weil sie ein geistiger Helfer des Teufels am Kragen haben. • Auch die frommen Menschen bleiben davon nicht verschont. Selbst CHRISTUS wurde von ihm belästigt. • Es ist ein unverzeihlicher Wahnsinn und Irrtum, den Teufel zu verneinen und dessen gewalt- sames Treiben als religiösen Wahnsinn auszulegen. Man sollte vielmehr die Dialoge zwischen einem Besessenen und seinem teuflischen Geist , dem Dämon, untersuchen . Die Gespräche geben ein sehr genaues Bild von seiner wahrhaftigen Existenz, denn es werden Gespräche geführt, die sich kein Mensch auf Erden ausdenken kann, weil ihm jede Erfahrung dazu fehlt. Doch der Teufel hat sie und wendet sie auch an! Fast alle Hausspiritisten werden von der wirklichen Existenz des geistigen Weiterlebens nach dem Tode innerhalb weniger, einfacher Séancen vollkommen überzeugt, weil sie nicht, wie erwünscht, mit Engeln in Berührung kommen, sondern mit Dämonen, die in ihrer Dummheit eine Sprache führen, die jeden logisch denkenden Menschen sofort stutzig machen muß… Selbst Dr. Martin Luther machte keine Ausnahme und wurde mit der Existenz eines furchtbaren Ungeistes bekannt gemacht. Auch Goethe ging es nicht viel besser. Er wußte ebenfalls um den Teufel und bemühte sich mit aller Logik, diese Existenz in verständlicher Weise zu erklären (Faust). • Der ganze Teufelskult auf dieser Erde ist keine Phantasie, sondern eine gewaltige Reaktion der gesamten Menschheit auf eine überall in Erscheinung tretende Realität!
RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3