Der Schöpfer
- 30 - Der Mensch soll sich die Erde untertan machen. Aber nur die Erde - nicht die Bewohner! Ich meine damit die Menschen. Es besteht die Absicht, daß sich der politische Atheismus das negative Verhalten der Natur zum Beispiel nimmt. Die ersten Schritte in dieser Richtung sind bereits getan. Doch, wenn er so weiterschreitet, erreicht der Mensch das Niveau der negativen Natur, d. h. die Men- schen kennen dann nicht mehr Gut und Böse , empfinden weder LIEBE noch Güte und überlassen anderen Bewußtseinen das Denken… Indem sich der Mensch mit der allgemei- nen Natur vergleicht, kann es sehr leicht passieren, daß er völlig auf den Urzustand zurück- sinkt , natürlich nicht von heute auf morgen. Einwand: Ist das Vorbild der Natur nicht doch maßgebend, da ja GOTT und die Natur identisch sein sollen? ELIAS: Der Mensch steht über der Natur, aber niemals über GOTT. Der Mensch sieht in der Natur etwas Selbstverständliches, etwas, das keinen Informator braucht. In der Natur waltet aller- dings das Gesetz der Stärke . Hier begeht man aber einen großen Fehler: Die Natur ist etwas rein Materielles . Sie ist ein konkreter Begriff, der die Eigenschaften Güte, LIEBE, Ver- trauen, Barmherzigkeit und Rücksichtnahme nicht kennt. GOTT ist dagegen ein abstrakter Begriff, der aber alle Eigenschaften dieser Art besitzt. GOTT und das Leid der Welt Frage: Warum läßt GOTT auf dieser Erde so viel Leid geschehen? AREDOS: Die Menschheit verschuldet das Leid selbst!... Diese Menschheit muß laufend vor schwere Probleme gestellt werden, damit sie gezwungen wird, über ihr Leid nachzudenken . Nur so kommen die meisten Menschen am Ende ihres Erdendaseins dahinter, daß GOTT und Sein Reich existieren. Einwand: Der Atheist sagt, daß es keinen GOTT geben kann, weil in der Welt die Grausamkeit geduldet wird. ARGUN: GOTT weiß, daß der Mensch sündig ist, aber Er liebt ihn trotzdem . Er ist jedoch keinesfalls grausam, sondern nur gerecht . Aus dem freien Willen des Menschen entstehen oft die Katastrophen. Frage: Die Ermordung von Kennedy hat viele Menschen zur Frage bewegt, warum GOTT diese Tat an einem Friedensapostel überhaupt zuläßt? AREDOS: GOTT ist nicht für die Verbrechen auf Erden verantwortlich, sie geschehen aufgrund der absoluten Freiheit des menschlichen Handelns. Der Mensch ist keine Marionette GOTTES, sondern bei negativer Einstellung eher eine Marionette des Bösen. Ebenso sind die vielen Unfälle und Katastrophen nicht auf das Konto GOTTES zu verbuchen. Derartige Gesche- hen erfolgen innerhalb der allgemein gültigen Naturgesetze… Der plötzliche Tod Ken- nedys war ein Angriff des Negativen auf das Positive. Den gleichen Vorgang finden wir bei der Kreuzigung CHRISTI. GOTT greift niemals in derartige Geschehen ein. Er hat an- dere Aufgaben! Aber die Geistige Welt ist mit vielen Aufgaben betraut. Doch die Geistige Welt hat keinen Einfluß auf den gewaltsamen Tod eines Erdenmenschen , wohl aber auf das Leben eines auf Erden lebenden Menschen. Ich will damit sagen, daß das Leben eines Menschen unter Um- ständen verlängert oder auch verkürzt werden kann. Der gewaltsame Tod macht hierbei ei- ne Ausnahme.
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