Der Schöpfer
- 40 - und Strahlungen. Ihr wißt einiges über Telepathie und immaterielle Schwingungen. Ihr kennt die Vorgänge der Radiowellen und des farbigen Fernsehens. Das alles sind gute Voraussetzungen, GOTT zu verstehen und Seine Existenz zu begreifen. Hiervon müßte ein normaler Mensch, der Kirchenvater sein will, etwas wissen. Es fehlt tatsächlich eine ver- nünftige GOTT-Erklärung seitens der Kirchen, damit die Respektlosigkeit dem SCHÖP- FER gegenüber gemildert wird. • GOTT ist ein immaterielles Wesen , ähnlich einem menschlichen Bewußtsein, nur, daß es unvorstellbar gewaltig und umfassend ist. Es beinhaltet das Wissen und die Gesamterfahrung von Äonen. GOTT als Mensch zu erklären, ist mehr als eine Blasphemie! Es ist, als wenn man ein Genie zum Idioten macht. Der Schwerpunkt einer GOTT-Erklärung liegt beim Bewußtsein, denn: • GOTT ist das BEWUSSTSEIN der gesamten Natur im Universum. Und das BEWUSSTSEIN ist unsichtbar, wie es auch beim Menschen unsichtbar ist und nur durch seine Tätigkeit in Erscheinung tritt. Das müßte doch heute von jedem Menschen verstanden werden. Aber es fehlt die richtige Erklärung seitens der Wissenschaft, denn der Wissenschaft glaubt man mehr als es bei den Kirchen der Fall ist. Frage: Die Kirchen, welche GOTT eine Unfehlbarkeit zuschreiben, rufen damit die Atheisten auf den Plan. Die Atheisten weisen gerade auf das Versagen innerhalb der Naturgesetze hin und begründen damit ihre Ansicht, daß es keinen GOTT gäbe. Was sagst Du dazu? ELIAS: Es heißt allerdings, daß GOTT unfehlbar ist, aber GOTT lernt auch seit unfaßbaren Zeiten immer wieder von Seinen eigenen Taten. Ohne Seine eigenen Erfahrungen wäre Seine un- faßbare Majestät und Grösse überhaupt nicht möglich. • GOTT ist die Gesamtsumme aller Erfahrungen im ganzen Universum. Sein BE- WUSSTSEIN ist eine Enzyklopädie der Entwicklung von Ewigkeit zu Ewigkeit. Entgleisungen sollen nicht unbedingt zum Lernen sein. Aber bedenkt, es gibt einen Planer, der es anders machen will als GOTT. Dieser Gegenspieler will sich durchsetzen. Er ver- sucht daher, GOTT ins Handwerk zu pfuschen. Diesen Aspekt darf man nicht - abgesehen von den Entgleisungen – übersehen! Frage: Wir erkennen hier einen großen Irrtum, den die gesamte Theologie beschreitet. Die Theo- logie ist der Ansicht, daß GOTT in Seiner erhabenen Größe schon seit Ewigkeit so ist und bleibt. Du sagst uns jedoch, daß GOTT ebenfalls eine Entwicklung durchmacht und ständig in Seiner Größe wächst. Wir werden es schwer haben, die wirklichen Wahrheiten zu ver- breiten. Meinst du nicht auch? ELIAS: Auch die Wahrheit braucht ihre Zeit. Das ganze Universum ist in einer Entwicklung begriffen. Dazu gehört auch GOTT an erster Stelle. GOTT ist der GROSSE PLANER und Seine GESETZE führen Seine PLANUNGEN durch. Jedem Plan liegt eine Idee zugrunde. Aber eine Idee wird schließlich durch eine andere, bessere Idee abgelöst. Neuschöpfungen werden geplant, skizziert und durchgesetzt. Bestehende Schöpfungen werden verändert, verbessert und abgewandelt. Alles ist ständig in Bewegung. Einen Stillstand gibt es nicht. Immer werden auftretende Fehler korrigiert. Aber solche Korrekturen können Fehler auf- weisen, die dann noch zu beheben sind. Nicht alles läßt sich vorher erkennen, weil die in die Tat umgesetzte Idee vorher kein Beispiel hatte.
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