Der Schöpfer

- 43 - Hier, an dieser Stelle ist es notwendig, auf eine große Gefahr hinzuweisen, die sehr leicht auftauchen kann. Jeder echte Jenseitskontakt ermöglicht es den Geistwesen oder anders ausgedrückt, den Jen- seitsbewohnern, Namen zu nennen. In der Regel sind es Allerweltsnamen. In bestimmten Situationen kommen auch Namen vor, die von bekannten, bedeutenden oder berühmten abgeschiedenen Erdenbürgern stammen. Darüber hinaus wird auch vielerorts weisgemacht, daß da auf der anderen Seite ENGEL zu uns sprechen, auch CHRISTUS ist mit von der Partie und es wird sogar gesagt: "Hier spricht GOTT, der HERR." Die Praxis hat bewiesen, daß alle Namen und Persönlichkei- ten vorkommen können. Welche Gewähr hat man dafür, daß es sich tatsächlich um die angegebenen Persönlichkeiten handelt? Zunächst hat man keine Sicherheit. Man nimmt es einfach hin oder man zweifelt daran. Wie soll man da auch eine zuverlässige Kontrolle haben? Der Jenseitige ist durch unsere irdischen Sinne nicht so wahrnehmbar, daß alle Zweifel ausgeräumt werden können. Meistenteils ist er gar nicht wahrnehmbar, nur, eben seine Äußerungen. Sind wir also gezwungen, all das zu glauben, was uns aus dieser unkon- trollierbaren Ebenen heraus gesagt wird? - Keineswegs! Es gibt eine Maßnahme, die man erfolgver- sprechend anwenden kann. Halten wir zunächst fest: 1. Grundsätzlich melden sich Jenseitige aller Charakterschattierungen. 2. Die dargebotenen Kundgaben entsprechen dem Wissen , dem Können oder dem Vorhaben der Geistwesen. 3. Der Wert der Durchgaben ist also identisch mit dem Intellekt oder den Absichten . Das ist im Grunde nicht anders, als hier auf Erden auch. 4. Auf einer niederen Ebene der Jenseitsverbindung kann man rasch getäuscht werden. Die Täuschungen können aber durchschaut werden, wenn unser Wissen umfangreich genug ist . Sind die Jenseitskontakte auf einem höheren Niveau angelangt, wächst die Sicherheit mit der Wahrheit. Damit wächst aber auch gleichzeitig der Wert des Dargebrachten. • FOPPWESEN von Drüben besitzen nicht das Wissen über die objektive Wahrheit und können sie auch nicht verkünden. Dafür gibt es unter ihnen aber Meister der Täuschung . Um nicht durch eigene Fahrlässigkeit hinter das Licht geführt zu werden, haben wir Erdenmenschen geradezu die Pflicht , die dargebotenen Jenseitsdurchgaben zu prüfen , sie miteinander zu vergleichen , um so den hohen oder niederen Wert herauszufinden. Machen wir das nicht, so werden wir sehr schnell das Opfer unserer Leichtgläubigkeit . Man sollte die Geistwesen in dieser Beziehung nicht unterschätzen! • Prüfen wir aber konsequent , so wächst damit auch gleichzeitig unser Urteilsvermögen, und wir haben dann die erwünschte Kontrolle über die Durchgaben. • Die Art, wie etwas mitgeteilt wird, ist nicht ausschlaggebend, sondern einzig und allein der Wert der Durchgaben ! 4 Es ist in dem Zusammenhang von äußerster Wichtigkeit, die Vergleiche und Prüfungen gänzlich, aber auch gänzlich neutral , also ohne Vorurteile und ohne jegliche Schwärmerei vorzunehmen. Beides trübt mehr oder minder das eigene Urteilsvermögen. Nur eine gesunde Prüfungsgrundlage kann das Höchstmaß an Sicherheit bringen. Kommt man zu fragwürdigen Ergebnissen oder gibt sich schnell zufrieden, ist etwas faul an der Sache. Dann ist es dringend angebracht, die eigenen Testmethoden genauestens unter die Lupe zu nehmen. Es ist doch logisch, daß mit falschen Maßstäben keine richtige Messung vorgenommen werden kann. Darin liegen aber die meisten Fehler. 4 In dieser Hinsicht prüfe man alle Protokolle von medialen Durchgaben!

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