Der Schöpfer
- 44 - Die Art und der Stil sind gewöhnlich der geistigen Verfassung der persönlichen Empfänger angepaßt, um überhaupt verstanden zu werden. Das kann man so nehmen, wie es geboten wird, es spiegelt nur den beschrittenen Weg wieder. Die Qualität liegt auf einer anderen Ebene. Der eigentliche Wert zeigt sich in bezug auf unser seelisch-geistiges Wachstum , in bezug auf unsere Höherentwicklung , in bezug auf unsere wachsende Erkenntnis usw. Hier sind die Prüfsteine und die Maßstäbe, die wir anlegen müssen: • Keinen blinden Glauben an den Tag legen, auch wenn noch so schöne Durchgaben kommen, sondern große Wachsamkeit! • Die göttliche Wahrheit hat es nicht nötig, sich hinter einem Glaubenszwang zu verbergen. Die göttliche Wahrheit ist so überaus erhaben, daß sie jeder, aber auch jeder menschlichen Prüfung standhält. Noch deutlicher gesagt: Die göttliche Wahrheit fordert uns geradezu auf zur Prü- fung, um wissend von uns erkannt zu werden. • Nur wer die Wahrheit scheut oder hinterhältig etwas zu verbergen hat, der fordert blinden Glauben! GOTT in Seiner Erhabenheit hat diese Praktiken nicht nötig . Das müssen wir uns vor Augen halten! Allerdings müssen die Maßstäbe stimmen , sonst stellen sich bei den Prüfungen Fehler ein. Wie schon gesagt: Die Fehler liegen dann bei uns Menschen , nicht bei GOTT. An uns ist es, daß wir lernen, mit den richtigen Maßstäben zu prüfen, zu messen, zu vergleichen. • Es ist von Übel, Einzelheiten herauszupicken und sie losgelöst vom Ganzen zu zerpflücken. Die göttliche Wahrheit ist eine geschlossene Einheit , sie ist im wahrsten Sinne des Wortes: Allumfassend. Sie umfaßt also das All, das ganze Universum, die ganze Schöpfung. So muß sie gesucht, erkannt und angenommen werden. Was nun folgt, betrachten wir nicht spießbürgerlich. Es gibt auch Spießbürger des Glaubens. Versu- chen wir mit wachsendem Verstand den erhabenen Sinn zu erfassen und zu verstehen. Mag es auch nicht gleich im nötigen Umfang geschehen, wir sind doch Wesen, die entwicklungsfähig sind. Was wir heute noch nicht erkennen, wird uns morgen möglich sein. Was wir heute überhören, das fällt uns morgen vielleicht schon auf. Wir sind ja noch lange, lange nicht am Ende unserer Erkenntnisfähigkeit. In bezug auf die geistigen Realitäten stehen wir geradezu erst am Anfang unserer Laufbahn. Das ist mit zu berücksichtigen, wenn wir uns die Maßstäbe der Prüfungen zurechtlegen. Doch nun zurück zu unseren drei Kernfragen: 1. Spricht GOTT persönlich zu den Menschen? 5 2. Gesetzt den Fall, ja, was würde Er uns heute sagen? 6 3. Welche Fragen kann man noch in bezug auf GOTT stellen? 7 Im Rahmen unserer Berichterstattung haben wir uns mit Punkt drei beschäftigt. Doch auch die ersten beiden Punkte wurden bearbeitet. Wir wollten von dem LICHTBOTEN AREDOS wissen: 1. Wenn wir beim Lesen der Bibel vernehmen, daß GOTT in damaliger Zeit zu den benannten Menschen gesprochen habe, können wir uns ohne weiteres darauf verlassen, daß sich GOTT in direkter Rede und Erscheinung an diese Menschen gewandt hat? 2. War es so, daß GOTT mit einigen Menschen von Angesicht zu Angesicht sprach? Lesen wir, wie die Antwort aus dem GEISTIGEN REICH darauf lautete. 5 Siehe Kapitel: "Was uns AREDOS sagt." 6 Behandelt im Kapitel: "Die STIMME GOTTES." 7 Bearbeitet im Kapitel: "Fragen und Antworten."
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