Der Schöpfer
- 5 - Glaube und Erkenntnis (Botschaft aus den SPHÄREN DES LICHTES) Ihr wißt, daß euer irdisches Leben viele Fehler aufweist, und ihr glaubt, daß eure Umwelt schlechter ist , als ihr euch zu euren eigenen Fehlern bekennt. Was euch aber schlecht macht , ist die eingebüßte Fähigkeit, an etwas HÖHERES zu glauben. Alles, was Euer irdisches Leben betrifft, ist sichtbar, greifbar, mit allen Sinnen erfaßbar: es liegt auf eurer irdischen Ebene. Alles, was über dieser irdischen Ebene liegt, ist das sog. "Höhere", an das ihr nicht glauben wollt und zum größten Teil nicht glauben könnt . Glaube heißt nämlich soviel wie das Wort " begreifen ". Wer etwas nicht begreifen kann, das außerhalb seiner irdischen Wahrnehmung vorhanden ist, der kann nicht daran glauben: Er ist ein Ungläubiger. Darum wisset: Schult euer Gedächtnis, schärft eure Sinne, beschäftigt euch auch mit dem Höheren und bereitet euch vor, Dinge zu begreifen, die sich ganz oder teilweise eurer Wahrnehmung entziehen , damit ihr nicht fernerhin in den trügerischen, materiellen Vorstellungen steckenbleibt, zu eurem eigenen Schaden! • GOTT verlangt von keinem Menschen, daß er an etwas Unfaßbares glauben soll, daß er Unmögliches begreifen soll. • GOTT ist für jeden Menschen begreiflich und zwar so, daß nicht der geringste Zweifel möglich ist. Wer von euch behauptet, daß er nicht an GOTT glauben kann, der ist ein Lügner, denn seine eigene Existenz beweist das Gegenteil. Sie ist der unleugbare Beweis dafür, daß er existiert, d. h. durch das Höhere erschaffen wurde . Alles im Universum ist erschaffen und nicht hervorgezaubert! Vergleiche GOTT niemals mit einem Zauberer, denn das ist der größte Fehler, der euer Denken hemmt. GOTT ist GEIST, und GEIST ist eine unermüdliche Tätigkeit , wie sie auch in euch wirkt. Ihr aber könnt euren Geist nicht sehen , noch anfassen. Dennoch kann ein "Toter" mehr denken und fühlen , weil sein Geist außerhalb des Körpers ist, wo er weiter unermüdlich tätig ist. • Begreift euren eigenen Verstand, euer eigenes inneres Ich, dann glaubt ihr endlich an euch selbst und darüber hinaus an den SCHÖPFER. Die allgemeine Trägheit und Bequemlichkeit ist heute schuld daran, daß ihr euch keine Gedanken um das Höhere macht. Die Selbstsucht und das irdische Vergnügen verhindern mit dämonischer Macht jede höhere Erkenntnis . • Die meisten Menschen fürchten sich vor einer höheren Erkenntnis und wollen sie gar nicht, denn mit der Erkenntnis ist auch das Selbsterkennen verbunden! Vor diesem Sich-selbst- erkennen habt ihr die größte Furcht - darum leugnet ihr GOTT! Ihr wißt sehr wohl, daß ihr dem Höheren nicht ausweichen könnt, so sehr ihr euch fürchtet und darum drückt. • In der Sterbestunde wird es jedem Menschen bewußt, daß er ein Feigling im Leben war, weil er sich um die Wahrheit zu wenig gekümmert hat . Denn: Nur der Irrtum ist das Leben und die Wahrheit ist der Tod. Dieser Ausspruch ist vollkommen richtig, weil er von einem Eingeweihten stammt. Euer Leben ist ein Irrtum , weil ihr nicht glauben, nicht begreifen wollt . Doch im Tode begreift ihr diesen Irrtum und die Wahrheit wird euch zur eigenen Erfahrung, nämlich, daß Ihr bewußt weiterlebt , auch außerhalb des Körpers. Und damit begreift ihr dann auch die Existenz des SCHÖPFERS, der alles Sein ins Dasein gerufen hat.
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