Der Tod setzt keine Grenze
- 23 - Auferstehung (1) (Mediale Belehrung aus dem Jahre 1969) Wohlan, die Menschheit braucht Aufklärung; aber leider will sie sich von höherer Seite nichts sagen lassen. Trotzdem ist das Reich GOTTES unentwegt bemüht, den Erdenmenschen klar zu machen, daß es eine Existenz in einer anderen Dimension gibt. • Die Auferstehung des Menschen geschieht in dieser jenseitigen Dimension; sie ist bewußt und mit allen Erinnerungen und Erfahrungen , die im Erdenleben gemacht wurden. Aber auch die Gefühle und Wahrnehmungsorgane sind völlig intakt . Es gibt nur wenige Ausnahmen, wo ein Wahrnehmungsorgan zeitlich nicht intakt ist. In diesen Fällen handelt es sich um Menschen, die im Erdenleben Feinde der menschlichen Gesellschaft waren. Die Kirchen, die sich an Buchstaben halten und jede normale Logik ausschalten , haben vom Jenseits und von der Auferstehung des Menschen keine vernünftige Vorstellung ; aber sie verlangen von ihren Anhängern, daß sie kritiklos und ohne Widerspruch ihre Vorstellungen akzeptieren und für wahr halten. Daher verstehen viele Menschen, daß die Auferstehung im Sinne der christlichen Lehre im alten Fleische stattfindet. So unglaublich diese Ansicht ist, so ist sie jedoch ziemlich weit verbreitet und macht auch nicht vor den Priestern halt. Ich will euch daher heute erklären, was es mit der Auferstehung für eine Bewandtnis hat. Es mag sein, daß Vorurteile und Traditionen an dieser Erklärung zweifeln. Aber es ist die Wahrheit aus den Sphä- ren des göttlichen Lichtes. • CHRISTUS war ein großes Medium und ein bedeutender Lehrer. Er erlebte keine Auferste- hung nach der Kreuzigung, sondern er kam wieder zu sich. CHRISTUS hatte ungeheure geistige Reserven und überlebte daher seine "tödlichen" Verletzungen. Die SANTINER (die Bibel spricht von "CHERUBIM") nahmen sich seiner an und nahmen ihn in ein Raumschiff auf. Das war keine "Himmelfahrt" und keine "Auferstehung" wie man es sich kirchlicherseits vorstellt. • Eine Auferstehung im Fleische gibt es nur in einer Reinkarnation, das heißt, in einer Wieder- geburt aufgrund der Naturgesetze. Eine geistige Auferstehung, das heißt, ein Erwachen der Seele im Geistigen reich, beruht auf ewigen Naturgesetzen und besteht schon seit Beginn der menschlichen Existenz. Eine solche Auferstehung ist nicht das Verdienst von CHRISTUS, sondern gehört zur Existenz eines jeden Menschen. Schon seit 100.000 Jahren und noch mehr ist der Mensch immer wieder im Geistigen Reich erwacht und auch immer wieder durch die Reinkarnation auf Erden zur Welt gekommen. • Es ist nicht so , daß nur ein gläubiger Mensch aufersteht; sondern ob gut oder schlecht, ob gesund oder krank; jeder Mensch stirbt, überlebt geistig diesen Tod, erwacht und erholt sich im sog. Jenseits. Jeder Mensch ist in dieser Hinsicht nicht von der Gnade CHRISTI abhängig. • Auch CHRISTUS erlebte die geistige Auferstehung erst nach seinem Tode, der erst einige Jahre nach seiner Kreuzigung erfolgte . Ich sagte bereits, daß sich die Menschheit nicht belehren lassen will ; sie glaubt lieber den unbewiese- nen Erklärungen fanatischer oder beschränkter Priester, als daß sie eine bedeutende Erklärung aus den höchsten Sphären des Geistigen Reiches zur Kenntnis nimmt. Doch gegen das Osterfest haben wir nichts einzuwenden!
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