Der Tod setzt keine Grenze

- 39 - Frage: Manche Menschen geraten in Situationen, die nach ihrem Glauben nicht zu meistern sind ; sie verzweifeln und nehmen sich das Leben. Was sagst du zu solchen Fällen? Antwort: Es gibt keine Situation, die nicht zu meistern wäre , wenn das Wissen zur höheren Erkenntnis vorhanden ist. Unglaube führt zur Unsicherheit und jene, die sich das Leben nehmen, ahnen nicht, daß sie den Konsequenzen damit nicht aus dem Wege gehen können. Meistens kommen diese Menschen vom Regen in die Traufe. Ich, zum Beispiel, lernte die Vollkommenheit des natürlichen Gesetzes zu respektieren. Mein ergebenes, unerschütterliches Vertrauen ruht in der MACHT, die das ganze Universum formte, dessen Lauf bestimmt, seine Entwicklung vorbestimmt und jede Phase seiner Aktivität reguliert. Noch nie bemerkte ich, daß ein Naturgesetz versagt hatte, daß es ungerecht oder ungenau sei. Niemals sah ich, daß sich die göttliche Gerechtigkeit irrte . Aufgrund dessen, was ich gesehen habe , kann ich euch sagen, daß nie eine Veranlassung zu solchen Schrit- ten vorliegen kann. Keiner Seele wird mehr aufgetragen, als sie zu tragen imstande wäre! Einwand: Es gibt aber Fälle, wo Menschen ihre Schmerzen nicht mehr ertragen können und sich den Tod wünschen. Ganz gleich, ob es körperliche oder seelische Schmerzen sind. AREDOS: Ihr irrt euch! - Wenn der Schmerz unerträglich wird, erfolgt eine Ohnmacht oder der Tod. Niemals kann das Maß des Erträglichen überschritten werden. Diese Menschen, welche auf solch eine Weise ins Geistige Reich kommen, werden in eine Genesungs- sphäre gebracht, wo sie geheilt werden. Ich bemühe mich, die unkomplizierten Wahrhei- ten des Gesetzes zu erklären. Wenn ihr mit diesen einfachen Wahrheiten ausgerüstet seid, könnt ihr gelassen alles ertragen. Was euch fehlt , ist die Gelassenheit . Wenn die Menschen auf Erden mehr Gelassenheit üben würden, gäbe es keine Kriege mehr. Frage: Viele Leute glauben, daß sie alleine sind, weil sich niemand um sie kümmert. Aus diesem Grunde kommt es zu Depressionen , die manchmal zum Selbstmord führen. Was sagst du dazu? ELIAS: Leider wissen diese Menschen nichts von dem Leben nach dem Tode. Ein Erdenmensch ist niemals allein, nicht eine Sekunde! Er wird immer vom jenseitigen SCHUTZPATRON begleitet, der sich aber vertreten lassen kann. Doch wenn man um diese Dinge weiß, so kommt es zu einer inneren Verbundenheit mit uns, die von sehr großem Nutzen sein kann. Ein Selbstmord beendet niemals die Sorgen! Im Gegenteil: Sie fangen erst richtig an, weil der Mensch dann im Jenseits erkennt, was er abgelehnt hat. Bemerkung: Die Zahl der Selbstmörder hat erschreckend zugenommen! SILBER-: Auf ihnen liegt trotzdem immer noch die volle Verantwortung für alles, auch wenn sie BIRKE glaubten , alles einfach durch den Freitod abschütteln zu können. An der Schuld selbst hat sich nichts geändert , aber es kommt noch der Freitod hinzu ! Im Grunde handelt es sich meistens um eine Feigheit vor der Verantwortung und nicht, wie man annimmt, um einen Mut zum Lebensverzicht. Die Feigheit bildet ein Netz um sie. Eine Tür fällt ins Schloß, eine Tür wurde geschlossen. Doch manchmal dauert es ungeheuer lange Zeit, bis dieses Tor wieder geöffnet werden kann. … Wie euch bereits bekannt ist, sage ich immer, daß das Motiv das Dominierende ist. Was war das Motiv zur Tat? War es eine Flucht aus einer peinlichen Situation? Dann war es kein Entrinnen! Es gibt einige wenige Fälle, wo die Person wünscht, sich selbst aus dem Weg zu räumen; sie sieht darin die einzige Lösung und es besteht kein Selbstinteresse , sondern Uneigennützigkeit , wenn diese auch irregeleitet ist. Trotzdem macht das den Unterschied aus. Frage: Es ist erstaunlich, wie viele junge Menschen Selbstmord begehen. Wie kommt es dazu? AREDOS: Zunächst ist es der Umstand, daß diese Menschen kein Wissen über das Weiterleben nach dem Tode haben, nach der Entkörperung. Es ist eine Flucht aus dem Leben , weil sie

RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3