Der Tod setzt keine Grenze
- 52 - Frage: Suchen Verstorbene des öfteren ihr Grab auf und machen ihnen die Grabpflege und die Blumengeschenke Freude? AREDOS: Die Verstorbenen wollen allgemein nicht an ihr Grab erinnert werden . Der einstige Körper ist ihnen nicht mehr wert, als die Haare, die man beim Friseur läßt. Doch die Gedanken der Hinterbliebenen sind ihnen nicht gleichgültig . Sie können diese Gedanken telepathisch erfassen und wenn diese Gedanken voller LIEBE sind, dann tut ihnen das sehr gut. Aber es gibt auch Heuchler , die auf die Gräber Blumen streuen und doch dabei schlechte Gedanken haben. Am besten ist es, wenn der Leichnam verbrannt wird. Die Asche wird vom Jenseitigen doch angenehmer empfunden. Bemerkung: Wenn man über die Friedhöfe geht und die Inschriften auf den Grabsteinen liest, wird man wehmütig. AREDOS: Hier offenbart sich die Unwissenheit , die traditionell erhalten wird . Hat CHRISTUS euch diese Worte gelehrt? Wo haben die Kirchenväter diese Worte hergenommen? Sicher, weil sie sich nach Ruhe und Frieden sehnten. Ich muß schon sagen, daß die Vertreter der christlichen Lehre, die ja eine Lehre GOTTES sein soll , nur wenig vom Geistigen Reich wissen. In vielen Fällen sogar überhaupt nichts . Das "Totenreich" hat keine Ähnlichkeit mit einem Friedhof. Das Geistige Reich ist eine Stätte des geistigen Lebens von superlativer Lebendigkeit . Diese "Toten" sind gedanken- schnell in ihrer Fortbewegung und noch schneller und vitaler i n ihrer Gedankentätigkeit . Eine Langeweile gibt es nur in den unteren Sphären. GOTT kann jedenfalls keine Müßig- gänger gebrauchen. Wer im Jenseits leben und fortkommen will, d. h. sich höher entwickeln will, der muß sich für eine sinnvolle Tätigkeit, für einen guten Dienst an der Menschheit entscheiden. Dabei spielt der Stand oder der Beruf keine Rolle. Es kommt nur auf den guten Willen an. • Akademische Auszeichnungen oder Grade spielen keine Rolle; sie haben im Geistigen Reich keine Bedeutung! Ein Straßenarbeiter oder ein Müllbeseitiger kann eine hohe Mission übernehmen und GOTT unbedingt nahe stehen, weil sein Wille vorbildlich positiv ist. Er steht dann hoch über einem Millionär oder Prominenten, dem die ganze Welt zu Füßen lag. Im Jenseits zählen andere Begriffe. Hierüber sollten sich die Menschen orientieren , dann bliebe ihnen manche Enttäuschung erspart. Die Toten schlafen nicht, weil es gar keine Toten gibt! Es gibt nur entseelte Körper , also tote Körper, aber diese sind ja nur der vergäng- liche Teil des Menschen, während das individuelle Ich mit dem Tod nichts zu tun hat. Das zu begreifen, fällt euren Wissenschaftlern leider unglaublich schwer. Eine Falschpro- grammierung durch Universitäten zeigt ihre verhängnisvollen Folgen! Frage: Suchen Verstorbene ihre eigenen Gräber auf und machen ihnen die Blumen auf den Gräbern Freude? ARGUN: Die Verstorbenen sind an ihren Gräbern kaum interessiert . Doch die Gedanken, die sie von ihren Hinterbliebenen empfangen, machen auf sie den stärksten Eindruck. Frage: Es gibt Sitten, die Toten zu verehren, indem man ihnen Speisen vorsetzt oder in die Gräber mitgibt. Hat das irgendeine Bedeutung? ARGUN: Das sind materielle Dinge , die für einen Geist überhaupt keine Rolle spielen. Derartiges ist selbst symbolisch völlig überflüssig .
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