Der Tod setzt keine Grenze
- 59 - AREDOS: Diese Seelen werden im Geistigen Reich in eine Sphäre der Umschulung gebracht. Hier wird ihnen klar gemacht, daß es nur einen richtigen Weg gibt, nämlich den, der einer Entwicklung dient. Also müssen diese Seelen begreifen, daß man möglichst das Gute wählen muß, denn wer der Zerstörung oder der Mißachtung dient, der nähert sich schnell der Hölle. Frage: Wenn jemand stirbt und in die Sphären des Geistigen Reiches kommt, kommt er dann nicht nur mit seinen Freunden und Lieben, sondern auch mit seinen Gegnern und Feinden zusammen? ELIAS: Es kommt ganz darauf an, ob sie auf gleicher geistiger Stufe stehen. Aber meistens legt sich die Feindschaft bald und sie werden zu Bundesgenossen. Selten werden Anstrengun- gen gemacht, aus der Sphäre herauszukommen. Frage: Wenn es bei Gegnern so ist, müssen Liebende auch eine Sphärengleichheit haben? ELIAS: Was für das Eine zutrifft, gilt auch für das Andere. Hier liegen Gesetzmäßigkeiten vor. Frage: Sind die Helfer im Geistigen Reich alle spezialisiert? ELIAS: Ja, größtenteils. Es kann kein Liebender, der in einer hohen Sphäre lebt, einen anderen, für den er bürgt, zu sich hinaufziehen in seine hohe Sphäre, der geistig tiefer steht oder sogar noch schlecht ist. Er müßte seine höhere Sphäre verlassen , um sozusagen in eine niedere Stufe hinabzusteigen (ähnlich wie Christus es tat). Es gibt Seelen, von denen die eine die andere sehr liebt. Die eine Seele ist gut, die andere ist schlecht. In diesem Falle kann die gute Seele zu der schlechteren hinunter , wenn die LIEBE so groß ist. Aber die schlechtere Seele kann sich, wenn die LIEBE so groß ist, nach oben arbeiten . Man kann sich gegenseitig helfen , um in eine angenehmere Sphäre zu kommen. Frage: Über was beklagen sich die Verstorbenen nach ihrer Entkörperung am meisten? ARGUN: Die meisten neuangekommenen Seelen beklagen sich über die Verwandten . Sie ärgern sich über das falsch verteilte Erbe , da sie jetzt erst die Wahrheit erkennen. Es gehört viel Geduld dazu, sie zum Verzeihen zu bewegen. Aber sie sind auch untröstlich über die Tränen des Angehörigen, der sie mit Gram ruft. Frage: Viele Menschen sind der Ansicht, daß der Mensch durch seinen Tod sein schwer erarbei- tetes Wissen verliert und auch sein Können. Das schreckt viele vor großen Anstrengun- gen zurück. Was sagst du dazu? AREDOS: Es gibt positives und negatives Können. Beides bleibt euch auch nach dem Tode noch erhalten . Was auf Erden begonnen wurde, kann im Geistigen Reich fortgesetzt werden . Dem Können und Wissen sind keine Grenzen gesetzt. Aber man soll dabei bedenken, daß nur das positive Wissen und Können vorwärts bringt. Das negative Wissen und Können zieht unweigerlich herab . Und diese Stufenleiter ist ebenso endlos, wie die nach oben! Frage: Wenn eine Seele aus dem Erdenleben ins Jenseits zurückkehrt, so muß sie doch im Glauben an GOTT sehr gestärkt werden, da sie nun erkennen muß , daß sie weiterlebt? AREDOS: Die wenigsten wissen, was mit ihnen passiert. Sie haben keinen Tod wahrgenommen. Da sie aber zu ihresgleichen hingezogen werden, so finden sie diese Menschen unter den noch auf Erden Lebenden. Finden sie darunter ein Medium, so wollen sie glänzen und stiften aufgrund ihrer Willensfreiheit sehr viel Unheil . Ihr nennt diese Seelen dann Fopp- oder Quälgeister . Wenn sie aber zu den Intellektuellen gehören, zum Beispiel Priester oder Evangelisten waren, so verkünden sie den größten Unsinn in GOTTES Namen, in
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