Die Bibel

- 107 - ELIAS: Das liegt daran, daß die Kirchen aus Feigheit nicht bereit sind, diese Fehler zu erkennen und sie zu beseitigen. Frage: Die Kirchen distanzieren sich aber vom Medialkontakt, weil sie sagen, daß die Heilige Schrift den Umgang mit "Toten" verbietet. Wie ist eure Meinung dazu? AREDOS: Ihr wißt, daß Christus "tot" ist, das heißt, daß er gestorben ist. Ebenso sind alle Propheten ins Geistige Reich gegangen. Sie sind alle nach euren Begriffen "tot". Was haltet ihr da- von, wenn sich ein Medium mit einem solchen "Toten" in Verbindung setzt? Man kann sich leider nicht immer auf die Bibel verlassen. Wenn ich alle Irrtümer der Bibel erklären wollte, würde das Buch dicker als die Bibel werden. Wo steht zum Beispiel in der Bibel, daß es grundsätzlich verboten ist , mit "Toten" zu reden? Die Erklärung ist also unzu- reichend. Es kommt darauf an, mit wem man redet und aus welchem Grunde die Unterre- dung geführt wird. Wenn es in der Bibel - ich meine im Alten Testament - steht, so hat Christus das auch gewußt. Aber er redete mit den "Toten", ließ sich informieren und belehren. Darüber hinaus stand er auch schriftlich mit den "Toten" in Verbindung. Frage: Steht das in der Bibel? AREDOS: Gewiß, schlagt einmal nach. Es heißt: "... Jesus bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger im Sand; dann gab er Antwort." Es ist schade, daß wir nicht in der Lage sind, die Kirche zu belehren, denn sie sträubt sich gegen jede Richtigstellung und glaubt nur an das, was die Bibel beinhaltet. Das Kritik- vermögen und die menschliche Entwicklung und Logik sind der Bibel weit voraus. Da- rum wird die Kirche mit vielen anderen Religionen zugrunde gehen , wenn sie ihre Lehren und Erkenntnisse nicht berichtigen und verständlich machen kann. Natürlich ist Vorsicht geboten! Man soll sich nicht mit einem ungeprüften Geist einlas- sen. Das ist aber schwer. Niedere Geister sind für uns "tot". Erst wer eine gewisse höhere Erkenntnis erlangt hat, "lebt" . Lichtboten und geistige Führer sind keine "Toten"! Im Ge- genteil - sie verheißen und demonstrieren das Ewige Leben . Leider haben die Priester es fertig gebracht, daß ihre Kirchengläubigen eine Angst vor dem Übersinnlichen haben und damit leider eine Angst vor der Wahrheit, die sie nicht nötig haben. Frage: Wir haben versucht, uns mit einigen Pfarrern darüber zu unterhalten. Ihre Standpunkte sind unerschütterlich und ihre Ansichten tatsächlich zum Gotterbarmen. Ihr werdet das wissen. Wie denkt ihr darüber? ELIAS: Wer gegen die Vorschriften denkt oder handelt, ist ein Ketzer. Darum sind nicht die Pfarrer, sondern ihr die Ketzer, denn ihr kritisiert die Bibel und die Vorschriften. Die Getretenen der Welt können sich nicht ändern. Aber der Mensch kann lesen und schrei- ben, er kann sich Belehrungen verschaffen, wie zum Beispiel das Menetekel . Wir sind sehr zufrieden, wenn der eine oder andere sein Heil gefunden hat - und es sind gar nicht so wenige. Wir wissen, daß diese Missionslawine im Rollen ist. Frage: Wir haben sehr oft festgestellt, daß unsere Arbeiten mit Erfolg in anderen Ländern verbreitet werden, aber man verschweigt die Quelle und informiert uns nicht. Ist euch das bekannt? ELIAS: In dieser großen Auseinandersetzung ist es wichtig, daß die Belehrungen aus dem Geistigen Reich in jeder nur möglichen Art und Weise verbreitet werden. Der Menschheit muß die richtige Einstellung vermittelt werden. Wer das Menetekel richtig begreift, den füllt es auch aus.

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