Die Bibel

- 112 - ihre Existenz zu richten. Eine Verführung mit einem Apfel paßt überhaupt nicht in ihre Lebensweise. Der Mensch sollte sich nicht für einen sinnlosen Unsinn dieser Art interes- sieren, es führt zu nichts und niemand kommt in seiner Entwicklung einen Schritt weiter. Es ist ungeheuer wichtig, daß sich der Mensch geistig verbessert. Das Leben auf dieser Welt ist nicht einmalig, sondern eine große Kette von Inkarnationen. Frage: Wie kam Moses auf die Inspiration, daß die Erdenmenschheit von Adam und Eva abstammen soll? ARGUN: Die Bibelaufzeichnungen wurden leider aufgrund falscher Beurteilungen und Auslegun- gen durchgeführt. In diesem Falle handelt es sich nämlich um ein Gleichnis , das besagt, daß der Mensch sich stets mit der Sünde befaßt hat. Die Sünde ist eine Haupteigenschaft des Menschen. Dieses Gleichnis von Adam und Eva soll besagen, daß der Mann dem Weibe hörig ist und dadurch in Gefahr kommt, die beide betrifft. Leider wird dieser wichtige Hinweis mißverstanden. Frage: Wie ist es im Falle Noah ? ARGUN: Auch hier handelt es sich um ein Gleichnis . Es gab zwar eine Sintflut , aber sie wurde als Strafgericht Gottes ausgelegt. Es gab auch große Schiffe, die untergingen. In Wirklichkeit wurden die Tiere nicht durch einen großen Kasten gerettet, sondern sie zogen durch ihren medialen Spürsinn schon vor der Katastrophe weit fort. 56 Frage: Es gibt einige Wissenschaftler, die sich mit der Frage beschäftigen, ob die Arche Noah tatsächlich existiert hat. Was wißt ihr darüber? AREDOS: Es gibt bei allen Berichten immer Übertreibungen. Das trifft auch für die Arche Noah zu. Es stimmt jedoch, daß ein ganzer Kontinent ins Wasser versunken ist. Doch Noah war hellhörig und hörte jenseitige Stimmen . Er wurde gewarnt und baute einen Kahn. In die- sen Kahn nahm er seine Familie auf, etwas Lebensmittel und ein paar Haustiere, mehr je- doch nicht. Damit dürfte der Fall geklärt sein. Alles andere, was von den vielen Tieren berichtet wird, ist unlogischer Unsinn , also eine tolle Übertreibung. Es lohnt sich nicht, für derartige Forschungen Geld auszugeben, es führt zu nichts. Frage: Sind uns die Zehn Gebote in der Urfassung erhalten geblieben? ARGUN: Es ist die Art der Menschen, alles zu verändern, zu kritisieren und zu verfälschen. Auf diese Weise bleibt dann nur ein kleiner Rest der gegebenen Wahrheit übrig. Die Zehn Gebote Gottes sind in ihrer Bedeutung erhalten geblieben - aber nicht der Anhang, näm- lich die Deutung. Es heißt keinesfalls: "Du sollst!" Gott gibt keine solchen Befehle an die Menschheit. Gott wünscht wohl. Er möchte wohl, daß es so wäre, aber Er läßt euch den- noch jeden freien Willen, jede Willensentscheidung. Doch die Dämonie befiehlt : "Du sollst und du mußt! " Jeder fürchtet sich vor einer Strafe, doch wenn es heißt: "Du möchtest bitte", so wäre es ein Wunsch. Die Zehn Gebote würden in dieser Fassung besser verstanden werden, da es keine Befehle wären. Kein irdisches Lebewesen kann in diesem Zustand der Menschheitsentwicklung die Zehn Gebote , das heißt alle Zehn Gebo- te befolgen. Gott weiß das, und deshalb äußert Er den Wunsch. Frage: Die Bibel hat ihre Klippen. Da soll Christus am Kreuz ausgerufen haben: "Mein Gott , warum hast du mich verlassen?" Wie können wir das verstehen, da Christus doch die höchste Verbindung zum Vater hatte? 56 Viele Tiere sind auch heute noch medial. Auch die Zugvögel besitzen eine Medialität, die ihnen rechtzeitig den Weg weist. Man hat selbst bei Insekten eine Medialität nachweisen können. Demnach ist die Antwort ARGUNS durchaus logisch.

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