Die Bibel
- 123 - Etwas über die Religion (2) (Durchgabe aus dem Jahre 1975) Wohlan, die Religionen werden von Menschen gemacht. Wäre es anders, gäbe es nicht über Hundert verschiedene Religionen auf dieser Welt. Wenn es sich aber um die Wahrheit handelt, dann dürfte es aber nur eine einzige Religion geben. Das Schlimme bei allen Religionen ist, daß sie den Menschen sehr leicht fanatisieren . Wer sich für eine dieser Religionen fest entschlossen hat, dem darf man nicht widersprechen , denn sonst entsteht Feindschaft . Ohne diesen gefährlichen Fanatismus wäre die Vielzahl von Religionen schon erheblich gesunken. Aber der Irrtum und das Wirrwarr nehmen kein Ende. Alle Religionen der Welt behaupten, daß ihre Erkenntnisse die allein seligmachenden seien. Das gibt es natürlich nicht und wir sehen, wie es in dieser Hinsicht an der Logik fehlt. Natürlich haben die Lehren grobe Fehler und man wacht darüber, daß diese Fehler auf keinen Fall beseitigt werden . Denn wenn jemand die Religionen korrigiert, so ist er ein "Ketzer", der sich eine unverschämte Blasphemie erlaubt. Schauen wir einmal auf die Reinkarnationslehre der Buddhisten : Da wird eine menschliche Seele so degradiert , daß sie als Insekt wieder auf den Erdenplan kommt. Gegen diesen Unsinn, der Degradie- rung zu allen möglichen Tierarten, ist jede Logik machtlos. Ebenso machtlos ist die Logik einem gewaltigem Irrtum gegenüber, der mit Christus zusammenhängt. Auch dieser Irrtum ist nicht korrigierbar, weil fanatische Kirchenmächte darüber wachen. Nach dieser Lehre soll Christus der einzige Sohn des allmächtigen Gottes sein. Ist er es wirklich? Wenn ich das bestreite, so wird man mir nicht glauben, denn ich kann den Grad meiner Existenz nicht beweisen . Folglich muß ich mich der Bibel bedienen, die von den Kirchenvätern noch geschätzt wird. • Christus hat sich in dem Sinn nicht als Gottessohn ausgegeben - das taten andere ! Er fühlte sich aber als Geschöpf Gottes und hat das immer wieder betont. Christus war ein Mensch und kam natürlich, das heißt, biologisch , aufgrund allgemeingültiger Naturgesetze zur Welt. Er war hoch medial und interessierte sich für okkulte Vorgänge. Er meditierte und stellte Kontakte zur Geisterwelt her. Aus diesen Regionen wurde er geschult und belehrt. Christus beherrschte die Medialschrift . Er schrieb mit dem Finger in den Sand. (Johannes 8. 6-8) Weiter beherrschte er die Levitation (Matthäus 14. 24-29) und war überaus naturheilkundig . Durch die Stärke seiner Suggestionen konnte er "Wunder" vollbringen, wie Moses vor ihm es auch konnte. Nun werdet ihr fragen, worin liegt der biblische Beweis, daß der große Meister Christus nicht Gottes einziger Sohn ist? Dann schlagt bitte die Bergpredigt auf: • Christus sprach immer "vom Vater ", aber er benutzte den Plural! • Christus sprach: " Vater unser , der du bist im Himmel." (Matthäus 6.9) • Er sagte nicht : "Ich bin dein einziger SOHN!" • Er sagte: " Unser täglich Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld." • Er sprach immer von unserem und nicht von seinem Vater . Der Plural ist der Beweis, daß Christus völlig klar und verständlich sagte, daß Gott unser aller Vater und Schöpfer ist und daß wir alle Wesen gleicher Art sind. Die Priester und Religionsbearbeiter haben im Laufe der Zeit einen unlogischen Text zustande gebracht, der für die gesamte Menschheit nicht förderlich ist. Gott ist unsichtbar und darf nicht und kann nicht durch irgendein Wesen sichtbar gemacht werden.
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