Die Bibel
- 134 - Etwas über Zeugen (Durchgabe aus dem Jahre 1975) Wohlan, wenn etwas von Bedeutung geschieht und darüber berichtet wird, dann braucht man Zeugen, die das Geschehene bestätigen. Das trifft auch für die Bibel zu. Doch zwischen dem Inhalt der Bibel und den Zeugen, die heute vor Gericht etwas aussagen, besteht ein Unterschied. Die Geschehnisse, die zu biblischen Zeiten geschahen, wurden von Zeugen niedergeschrieben, für die es keine andere Erklärung gab, als daß sie Zeugen eines göttlichen Wunders waren. Ja selbst ein elektrischer Motor wäre für sie ein göttliches Wunder gewesen - und sie hätten das Wunder beeidet! Die Kirchen nehmen jedoch die Zeugen von damals auch heute noch ernst. Anders ist es jedoch mit den sogenannten "aufgeschlossenen Menschen", die sich Gedanken darüber machen, ob die Bibelwunder nicht doch verdrehte Berichte seien. Tatsächlich enthält die Bibel einige Grundwahrheiten , wie sie besonders Christus herausgestellt hat. Aber mindestens 80 Prozent der übrigen Berichte und Zeugenaussagen stimmen mit der Wahrheit nicht überein. Hinzu kommt noch folgendes: Die Theologen haben es fertiggebracht, daß der Kontakt zwischen der positiven Geisterwelt und dem Diesseits als dämonische Verbindung aufgegeben wurde. Folglich waren die Kirchenvertreter nicht mehr imstande, der Wahrheit nachzuspüren und die Bibel auf das Niveau zu bringen, daß sie das Prädikat "Heilige Schrift" verdient . In der Bibel steht folgendes: (1. Thessalonicher Kapitel 5, 19-22) • Löscht den Geist nicht aus. • Verachtet prophetische Reden nicht . • Prüfet alles , und behaltet das Gute. • Meidet das Böse in jeder Gestalt. Die Kirche diente dem Teufel und verfolgte sämtliche Medien, die zum Teil der Hexerei beschuldigt wurden. Die Kirchen leisteten sich an sadistischen Grausamkeiten alles, was ein teuflischer Geist erfinden kann. Davon wurde die Bibel nicht besser. Dabei ist es eine Tatsache, daß Jesus Christus ebenfalls ein Medium war - und zwar das allerbeste der damaligen Zeit! • Die Verständigung zwischen dem Diesseits und dem Jenseits beruht auf Naturgesetzen , die vom Schöpfer vorgesehen sind. Diese Kontakte entsprechen Seinem Willen und werden von Ihm gefördert. Diese Verständigung ist die einzige Möglichkeit einer Verständigung zwischen Gott und den irdischen Menschen. Wer diese Funktion ausüben darf, hier auf Erden, das bestimmt im Auftrage Gottes das positive Geistige Reich. • Das positive Medium ist ein Werkzeug hoher Geister aus göttlichen Sphären zum Zwecke der Verbreitung von den göttlichen Wahrheiten nach dem Willen des Informators . Die bestehenden Konfessionen und religiösen Gemeinschaften sind menschlichen Ursprungs . Man hat jedoch das Medium Jesus Christus so in den Vordergrund gestellt, daß die Majestät Gottes im Hintergrund verdunkelt wurde. Kein Wunder, daß die Situation auf Erden immer wieder den Kurs auf das Chaos nimmt. Christus hatte völlig verständlich beim Verhör durch Pilatus gesagt: "Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, daß ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme." (Joh. 18. 37) Darum hört auch ihr auf meine Stimme.
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