Die Bibel

- 138 - Wahres Christentum (Durchgabe aus dem Jahre 1966) Wohlan, nicht die Konfession noch die Art des Gottglaubens entscheidet über die Seligkeit, sondern allein der " göttliche Funke " im Menschen selbst. Jeder Mensch hat von Gott diesen Funken bekom- men, doch es ist seine Sache , wie er mit diesem Funken umgeht. Er kann ihn zum gänzlichen Verlö- schen bringen. Dann ist er verloren, wenn Gott sich nicht von neuem seiner erbarmt und ihn mit einem neuen Funken ausrüstet. Das geschieht aber nur, wenn der Mensch es selber will. • Wahres Christentum ist eine "Menschwerdung". • Wahres Christentum ist ein mächtiger Impuls zum Guten. Man kann sich nicht einfach als ein Christ bezeichnen, weil man getauft ist oder weil man in die Kirche geht oder seine Kirchensteuern bezahlt. Nur der Impuls zum Guten ist ausschlaggebend , denn wahres Christentum muß gelebt werden! Auch die grenzwissenschaftliche Lehre, das heißt, der Spiritualismus, ist kein Weg der Erlösung, wenn die Lehren nicht befolgt werden. Es genügt nicht, alles darüber zu wissen . Das Wissen muß in die Tat umgesetzt werden. Ein Heide oder ein Buddhist kann ein wahrer Christ sein, wenn er den Impuls zum Guten hat und ihn auch zur Tat werden läßt. • Kirchenchristentum und wahres Christentum sind im Sinne der göttlichen Offenbarungen ein großer Unterschied . Wenn das Kirchenchristentum nicht durch die atheistische Pseudoreligion zugrunde gerichtet werden soll, dann hört auf die Offenbarungen aus dem positiven Geistigen Reich . Gute Medien sind gute Propheten! Sie erachten es als ihre Mission, die Verbindung mit Gott aufrecht zu erhalten. • Der direkte Kontakt mit Gott ist die wahre Religion ! Eine wahrhafte christliche Kirche, welche die okkulten, das heißt, spirituellen Fundamente der Bibelmedien und Apostel, der Trancemedien für ihre Glaubenslehre benutzt, muß ihre Theologen auch in dieser grenzwissenschaftlichen Lehre unterrichten . Denn was vermag der beste Theologe zu lehren, wenn er kein Parapsychologe, kein Okkultist, kein Jenseitsforscher, kein Spiritualist ist? Obgleich es nicht unbedingt nötig ist, daß er gleich ein Medium sein muß. • Ein Theologe, ein Priester, Küster oder Religionslehrer ist in dem Falle, daß er von diesen Dingen keine Ahnung hat oder falsch orientiert ist, bestenfalls nur ein Beamter der Kirche, aber kein wirklicher Diener im wahren Christentum . Die christliche Kirche verfolgt heute noch Christus mit seinen Anhängern in einer heimtückischen Weise, die nur vom Satan inspiriert sein kann. Es ist daher kein Wunder, daß die Mehrheit der Erdenmenschheit nicht an das Christentum glauben will. Die Heilige Schrift wird, weil sie falsch aufgezeichnet und falsch gedeutet worden ist, in den Verruf übelster Kolportage gebracht. Aus diesem Übel bauen sich daher Pseudoreligionen auf, die den Antichristen und Atheisten auf den Thron der absoluten, atheistischen Weltbeherrschung bringen. Die absolute Wahrheit der christlichen Religionen bezieht sich auf das Jenseits . Doch die christliche Kirche negiert das offenbarte Wissen über das Geistige Reich Gottes. Das ist ein Frevel an der Liebe Gottes , der die Offenbarungen wünscht . - Was hat man gegen die Bezeichnung "Medium" einzuwen- den? Es gibt gute und schlechte Mittler. Doch der Mensch hat Verstand genug, um zu erkennen , ob ein Mittler gut oder böse ist. Die christliche Kirche exerziert der großen Gemeinde vor, wie man es machen muß, um Gottes Worte nicht zu glauben.

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