Die Bibel

- 140 - Kritik an der Theologie (Botschaft aus den Sphären des Lichtes) Wohlan, was wäre die Menschheit ohne Belehrung? Die sichtbare Welt bietet genügend Stoff zu einer Belehrung - aber es gibt noch eine, für euch unsichtbare Welt , die euch keine Belehrung, noch eine Anschauung bietet, wenn es nicht geistige Wesenheiten geben würde, die euch darüber belehren. • Die Theologie hat die Aufgabe, euch so zu belehren, daß ihr fähig seid , euren auf die Erde mitgebrachten Entwicklungsstand zu verbessern . Das ist auch der Zweck eures Daseins. Leider muß festgestellt werden, daß die Theologie dieser Aufgabe nicht gerecht wird , weil sie es versäumt, sich selbst zu orientieren. Die Theologie kann aus eigener Anschauung und Erfahrung nur darüber Auskunft geben, was auf Erden geschah und geschieht. Was jedoch jenseits des Erdenlebens liegt, ist unbekannt . Hinzu kommt, daß das geringe Wissen über diese Region falsch interpretiert und übernommen worden ist. • Das göttliche Reich ist sehr daran interessiert, daß die Erdenmenschheit Kunde vom Geistigen Reich und Leben erhält. Diesen Bemühungen gegenüber stellt sich die Theologie taub und macht sich eine eigene Vorstellung, die nicht der Wahrheit entspricht. Ich meine nicht die einzelnen Konfessionen, sondern die Theologie im allgemeinen , zu der ich auch andere Glaubensrichtungen zähle, auch wenn sie nicht theistisch sind. Der Mensch hat sich auf einem Läuterungsplaneten , wie ihn die Erde darstellt, zu läutern, aber er ist weit von einer Läuterung entfernt. Es kommt nämlich häufig genug vor, daß die wirkliche Wahrheit durch die Vertreter der Theologie als "reine Teufelei" und "Dämonie" erklärt wird, ohne daß sich diese Priester der göttlichen Lehren bemüht haben, die Wahrheit zu durchdenken oder zu überprüfen . • Gott ist kein Diktator, aber die Theologie maßt sich leider an, die Stelle des Diktators für Ihn zu übernehmen. Jede Lehre soll keinen Zwang ausüben, denn das widerspricht dem Willen Gottes , der nur die freie Selbstentscheidung akzeptiert. Aus diesem Grunde sage ich euch: • Jede göttliche Offenbarung übt keinen Zwang aus. Es bleibt jedem Menschen selbst überlas- sen, ob er eine L ehre annimmt oder ob er sie ablehnt. • Es bleibt auch jedem Menschen selbst überlassen, wie er Gott liebt und verehrt. Doch wenn es zu einem Fanatismus kommt, so ist der Haß nicht mehr fern. Doch Haß führt wiederum zur Feindschaft und dann zum Krieg. Die Theologie ist veraltet , sie ist nicht zeitnah . Irrtümer werden verewigt und verherrlicht. Doch wenn die Lehrer aus dem Geistigen Reich zu euch kommen und euch zeitnah belehren wollen, so wollt ihr von ihnen nichts wissen. • Das Geistige Reich ist der Ansicht, daß sich die Wissenschaft und die Theologie gemein- schaftlich um die Lehren aus dem göttlichen Bereich zu kümmern haben. Die Menschheit braucht eine zeitnahe, aktuelle Belehrung und keine alten Überlieferungen, die kein Mensch mehr nachprüfen kann, ob sie wirklich echt und heute noch gültig sind. Es ist besonders wichtig daß die Menschheit erfährt, wie sie heute - und nicht wie sie damals zu leben hat. Auch ist es ebenso wichtig, daß sie erfährt, wie die Dinge im Geistigen Reich heute sind und nicht, wie sie vor zwei- oder viertausend Jahren waren. Es ist ein großer Unterschied, ob ein Mensch vor 4.000 Jahren gestorben ist und in das Geistige Reich einging, oder ob er heute oder morgen stirbt. Darüber sollte sich die Theologie ausreichend informieren!

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