Die Bibel
- 27 - Joël 16 4. 8-10: ... Ja, der Herr hat gesprochen. Ruft den Völkern zu: Ruft den Heiligen Krieg aus! Bietet eure Kämpfer auf! Alle Krieger sollen ausrücken und heraufziehen. Schmiedet Schwerter aus euren Pflugscharen und Lanzen aus euren Winzermessern! Der Schwache soll sagen: Ich bin ein Kämpfer. Jesaja 17 2. 3-4: ... Denn von Zion kommt die Weisung des Herrn, aus Jerusalem sein Wort. Er spricht Recht im Streit der Völker, er weist viele Nationen zurecht. Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, und übt nicht mehr für den Krieg. * * * 5. Mose (Deuteronomium) 20. 14: Die Frauen aber, die Kinder und Greise, das Vieh und alles, was sich sonst in der Stadt befindet, alles, was sich darin plündern läßt, darfst du dir als Beute nehmen. Was du aber deinen Feinden geplündert hast, darfst du verzeh- ren; denn der Herr, dein Gott, hat es dir geschenkt. 2. Mose (Exodus) 20. 15 und 17: Du sollst nicht stehlen. Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlan- gen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgend etwas, das deinem Nächsten gehört. * * * 5. Mose (Deuteronomium) 20. 13 und 16: Wenn der Herr, dein Gott, sie in deine Gewalt gibt, sollst du alle männlichen Personen mit scharfem Schwert erschlagen. Aus den Städten dieser Völker jedoch, die der Herr, dein Gott, dir als Erbbesitz gibt, darfst du nichts, was Atem hat, am Leben lassen. 2. Mose (Exodus) 20. 13: Du sollst nicht morden. Jeremia 48. 10: Verflucht, wer den Auftrag des Herrn lässig betreibt, ja, verflucht, wer sein Schwert abhält vom Blutvergießen. Lukas i 2. 14 (Engelworte): Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade. 16 Das Buch Joël: Die unter der Überschrift "Worte des Herrn an Joël, den Sohn Petuëls" überlieferte Schrift enthält Teile, die sich stark voneinander unterscheiden. Die Frage, ob der jetzige Text von einem einzigen Autor stammt, wird heute von der Forschung zumeist bejaht. Über die Zeit der Abfassung ist man verschiedener Meinung. Gute Gründe sprechen für eine Datierung ins 5. oder 4. Jahrhundert v. Chr. Besonders wichtig ist die Verkündigung der Ausgießung des Gottesgeistes über alle Glieder des endzeitlichen Gottesvolkes. Von der Person des Propheten ist nichts Näheres bekannt. 17 Das Buch Jesaja: Der Prophet Jesaja aus Jerusalem, 740-701 v. Chr. , hat mit seiner Verkündigung den Grundstock des Buches geschaffen, das seinen Namen trägt. Aus dem Inhalt der von ihm überlieferten Prophetenworte schließt man, daß er, im Todesjahr des Königs Usija (739 v. Chr.) berufen, in vier wichtigen Perioden der Geschichte Judas das Wort Jahwes verkündete. Vom Leben des Propheten ist wenig bekannt. Er dürfte den gebildeten höheren Kreisen entstammen; anschei- nend war er mit einer prophetisch begabten Frau verheiratet und hatte wohl mehrere Kinder. Durch bestimmte Texte hat das Jesajabuch weit in die Zukunft gewirkt. Die neutestamentliche Urgemeinde nahm diese Texte auf und sah sie im Wirken und im Weg Jesu erfüllt. Mit dem Blick auf den neuen Himmel und die neue Erde schließt das Jesajabuch. Unter den Fun- den von Qumran befand sich eine vollständig erhaltene Jesajahandschrift aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Sie ist damit etwa tausend Jahre älter als die meisten bisher bekannten hebräischen Handschriften des Alten Testaments.
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