Die Bibel
- 31 - Doch die Saat der Wahrheit hatte es schon zu allen Zeiten sehr, sehr schwer , in den Herzen der Menschen aufzugehen: Matthäus 13. 3-9: Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg, und die Vögel kamen und fraßen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen, und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. - Wer Ohren hat, der höre! Lukas 8. 11-12: Das ist der Sinn des Gleichnisses: Der Samen ist das Wort Gottes. Auf den Weg ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort zwar hören, denen es aber der Teufel dann aus dem Herzen reißt, damit sie nicht glauben und nicht gerettet werden. Überall wo Menschen dem Widersacher die Möglichkeit boten , hat er seinen Haß, sein "Unkraut" gesät. Die Bibel bietet Beispiele in Hülle und Fülle, die für jedermann erkennbar werden, wenn man auf die Christusworte achtet, die vor Leichtgläubigkeit warnen : Matthäus 11. 15: Wer Ohren hat, der höre! Matthäus 13. 9: Wer Ohren hat, der höre! Matthäus 13. 43: Wer Ohren hat, der höre! Markus 4. 9: Wer Ohren hat zum Hören, der höre! Markus 4. 23: Wenn einer Ohren hat zum Hören, so höre er! Lukas 8. 8: Wer Ohren hat zum Hören, der höre! Lukas 14. 35: Wer Ohren hat zum Hören, der höre! Man sollte unterscheiden lernen, wo "Weizen" wächst und wo das "Unkraut" wuchert. Was kommt von Gott , und was hat der Teufel gesät? Mit einer einfachen Glaubensbereitschaft ist es nicht getan! Blinder Glaube hat schon unzählige Menschen das Leben gekostet und es ist noch kein Ende abzuse- hen. Zu einem echten Glauben gehört die gesunde Logik unbedingt dazu! Doch mit dem logischen Unter- scheidungsvermögen haben viele ihre Schwierigkeiten, heutzutage genauso wie zur biblischen Zeit. Dieses Problem kannte Christus und formulierte es mit folgenden Worten: Matthäus 13. 13-15: Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen , weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen . An ihnen erfüllt sich die Weissagung Jesajas: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden , und mit ihren Ohren hören sie nur schwer, und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören , damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile.
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