Die Bibel

- 35 - Psalm 27 119. 144: Deine (Gottes) Vorschriften sind auf ewig gerecht. Gib mir Einsicht , damit ich lebe. Johannes 17. 2 (Christusworte): Das ist das ewige Leben: Dich, den einzigen wahren Gott zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast. 1. Petrus 4. 6: Denn auch Toten ist das Evangelium dazu verkündet worden, daß sie wie Menschen gerichtet werden im Fleisch, aber wie Gott das Leben haben im Geist. (Anmerkung: Ihm zum Bilde...) Matthäus 16. 28: (Christus) Amen, ich sage euch: Von denen, die hier stehen , werden einige den Tod nicht erleiden , bis sie den Menschensohn in seiner königlichen Macht kommen sehen. Markus 9. 1: (Christus) Amen, ich sage euch: Von denen, die hier stehen , werden eini- ge den Tod nicht erleiden, bis sie gesehen haben, daß das Reich Gottes in seiner ganzen Macht gekommen ist. Diese Worte hat Jesus Christus vor 2.000 Jahren gesprochen. Auch hier ist vom geistigen Tod die Rede. Um diesen geistigen Tod zu besiegen, inkarnierte Christus auf Erden. Die Anerkennung und die Befolgung dieser göttlichen Wahrheiten bedeuten das Leben. Wäre tatsächlich der physische Tod gemeint gewesen, so müßten nach den vorangegangenen Zitaten zumindest die Apostel noch heute auf der Erde leben. Johannes 6. 63,64: (Christus) Der Geist ist es, der lebendig macht ; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben. Aber es gibt unter euch einige, die nicht glauben. Johannes 8. 51: (Christus) Amen, amen, ich sage euch: Wenn jemand an meinen Worten festhält, wird er auf ewig den Tod nicht schauen. Matthäus 22. 31-32: Habt ihr im übrigen nicht gelesen, was Gott euch über die Aufer- stehung der Toten mit den Worten gesagt hat: Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs? Er ist doch nicht der Gott der Toten, sondern der Gott der Lebenden . Lukas 20. 38-40: Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden ; denn für ihn sind alle lebendig. Da sagten einige Schriftgelehrte: Meister, du hast gut geantwortet. Und man wagte nicht mehr, ihn etwas zu fragen. 27 Die Psalmen Ähnlich wie die Bücher des Mose ist diese Sammlung von 150 Einzelliedern, die eines der bedeutendsten Bücher der Heiligen Schrift und auch der gesamten Weltliteratur darstellen, in fünf Bücher eingeteilt. Die griechische und die lateinische Bibel haben eine leicht abweichende Zählweise der Psalmen. Die heutige Reihenfolge und Anordnung der Psalmen in der hebräischen Bibel, die eine gewisse Korrespondenz zu den Büchern des Mose aufweist, ist höchstwahrscheinlich von ihrem Gebrauch im Synagogengottesdienst her zu verstehen. Thematisch berühren die Psalmen fast alle Fragen und Probleme der alttestamentlichen Theologie. Mit ziemlicher Sicherheit läßt sich sagen, daß zur Zeit der Wiederherstellung der nachexi- lischen Gemeinde unter Esra und Nehemia der Psalter seine heutige Gestalt erhalten hat. Für die einzelnen Psalmen wird man insgesamt eine Entstehungszeit von mehreren Jahrhunderten, von David bis Esra, anzunehmen haben. Der Psalter hat seinen hohen Rang als Gebetbuch des alten Bundesvolkes auch für Christus und die junge Kirche behalten. Die Kirche hat mit den Psalmen auf die in Christus erfüllte Offenbarung geantwortet. Bis heute verwendet sie daher den Psalter vor allen anderen Gebetstexten für den Gottesdienst in seiner vielfältigen Gestalt.

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