Die Bibel
- 52 - Das Erbe Gottes In ihrer Erkenntnisfähigkeit kann die Menschheit wachsen. Sie muß nicht auf biblischer Entwick- lungsstufe stehenbleiben. Das wäre auch nicht im Sinne Gottes , denn die Schöpfung ist ein dynami- scher und kein statischer Prozeß. Es wurde Vorsorge getroffen , damit ein Reifeprozeß stattfinden kann . Gott gab dem Menschen alle dafür nötigen geistigen Anlagen mit auf den Weg. Dies ist Sein Erbe an die Menschheit. Wer geistig wachsen will, kann diese Gaben und Fähigkeiten aktivieren und für das Gesamte einsetzen. In jedem Menschen schlummert dieses Erbe! Diese Tatsache war den Aposteln bekannt , außerdem wußten sie, wie man dieses Erbe im Einvernehmen mit Gott und Jesus Christus einsetzen kann: 1. Korinther 2. 10-16: Denn uns hat es Gott enthüllt durch den Geist. Der Geist ergründet nämlich alles , auch die Tiefen Gottes. Wer von den Menschen kennt den Menschen, wenn nicht der Geist des Menschen, der in ihm ist? So erkennt auch keiner Gott - nur der Geist Gottes. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott stammt , damit wir das erkennen , was uns von Gott geschenkt worden ist. Davon reden wir auch, nicht mit Worten, wie menschliche Weis- heit sie lehrt, sondern wie der Geist sie lehrt , indem wir den Geisterfüllten das Wirken des Geistes deuten . Der irdisch gesinnte Mensch aber läßt sich nicht auf das ein , was vom Geist Gottes kommt. Torheit ist es für ihn, und er kann es nicht verstehen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann. Der geisterfüllte Mensch urteilt über alles, ihn aber vermag niemand zu beurteilen. Denn wer begreift den Geist des Herrn? Wer kann ihn belehren? Wir aber haben den Geist Christi. 1. Petrus 4. 10-11: Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe , die er empfangen hat. Wer redet , der rede mit Worten, die Gott ihm gibt; wer dient , der diene aus der Kraft, die Gott verleiht... Römer 12. 6-8: Wir haben unterschiedliche Gaben, je nach der uns verliehenen Gnade. Hat einer die Gabe prophetischer Rede , dann rede er in Übereinstimmung mit dem Glauben; hat einer die Gabe des Dienens , dann diene er. Wer zum Lehren berufen ist, der lehre, wer zum Trösten und Ermahnen berufen ist, der tröste und ermahne. Wer gibt, gebe ohne Hintergedanken; wer Vorsteher ist, setze sich eifrig ein; wer Barmherzigkeit übt, der tue es freudig. Neben den allgemeinen geistigen Fähigkeiten zählt Paulus zusätzlich jene Gaben auf, die erforderlich sind, um den Geist der Wahrheit erkennen und empfangen zu können: 1. Korinther 12. 4-11: Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn . Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allem . Jedem aber wird eine Offen- barung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt . • Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt, Weisheit mitzuteilen . • Dem anderen durch den gleichen Geist, Erkenntnis zu vermitteln . • Dem dritten im gleichen Geist Glaubenskraft . • Einem anderen - immer in dem einen Geist - die Gabe, Krankheiten zu heilen . • Einem anderen Wunderkräfte . • Einem anderen prophetische Reden . • Einem anderen die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden . • Wieder einem anderen verschiedene Arten von Zungenrede. • Einem anderen schließlich die Gabe, sie zu deuten . Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er Seine besondere Gabe zu, wie er will.
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