Die Bibel
- 53 - Gott hat den Menschen Gaben verliehen, wie zum Beispiel in Trance zu sprechen (Zungenreden) oder die Fähigkeit, Geister unterscheiden zu können (Prüfen der medialen Durchgaben) , oder durch Geistheilung Menschen zu heilen , die von der Schulmedizin aufgegeben wurden. Hierin ist der Wille Gottes zu erkennen, denn sonst hätten die betreffenden Menschen diese Fähigkeiten nicht zu erhalten brauchen. Es gibt aber unter Geistwesen die unterschiedlichsten Charaktere , genauso wie bei den Menschen auch. Die Palette reicht von der Dämonie über viele Zwischenstufen bis hin zur Engelwelt . Um einen guten Anschluß an die Geisterwelt zu erhalten, kommt es entscheidend darauf an, die geistigen Gaben stets im Sinne Gottes anzuwenden , sie zu schulen und zu perfektionieren, um damit anderen, zum Beispiel seelisch notleidenden Menschen zu dienen - so, wie Paulus es schreibt. • Nicht vor dem Gebrauch medialer Fähigkeiten muß gewarnt werden, sondern vor deren Mißbrauch , Unterdrückung und Verkümmerung! Einmal mehr der üblichen Lehrmeinung genau entgegengesetzt. Wer meint, pauschal vor jeglichem Verkehr mit der Geisterwelt warnen zu müssen, handelt demnach nicht nach dem Wunsche Gottes ! Solche Menschen lassen ihre verliehenen Gaben verkümmern und lehnen ihr göttliches Erbe ab. Die wenigsten Menschen wünschen überhaupt eine Belehrung . Damit geht die Möglichkeit verloren, daß sich die Engelwelt bei dem Betreffenden melden kann, um durch direkte Belehrung überzeugen zu können und in seiner Entwicklung weiterzuhelfen. Mit der Verleihung der geistigen Gaben ist den Menschen auch die Verantwortung für den gottgewollten Gebrauch übertragen worden. Das kommt in der Bibel klar zum Ausdruck! Mit welchen Argumenten will man weiterhin eine pauschale Ablehnung des Verkehrs mit der Geisterwelt Gottes rechtfertigen? Besser wäre es, sich der auferlegten Verantwortung bewußt zu werden und die betreffenden Geistesgaben positiv zu schulen und sie einsetzen . Wäre jeder Mensch ein positives Medium, sähe unsere Welt mit Sicherheit anders aus! Wie kommt man aber an das erweiterte Wissen heran, welches Christus versprochen hat? Wie bringt man den Geist der Wahrheit dazu, zu uns zu sprechen? Bei Sirach finden wir die Antwort: Sirach 32. 14: Wer Gott sucht, nimmt Belehrungen an , wer sich ihm zuwendet, erhält Antwort. Auch auf die Gefahren wird hingewiesen, die bei einer unehrlichen Kontaktaufnahme lauern, denn das Gesetz Gottes arbeitet absolut gerecht. Viele private Zirkel und Kreise arbeiten leider nach ihren eigenen Gesetzen, ohne Harmonie in die eigenen Reihen zu bringen, und ohne sich um mahnende Worte zu kümmern. Die Bibel weist mit einleuchtenden Worten auf Einzelheiten hin: Sirach 32. 14-23, 33. 1-2, 36. 24, 37. 8: • Wer im Gesetz forscht , entdeckt seinen Wert, wer aber heuchelt , verfängt sich darin. • Wer den Herrn fürchtet, weiß, was recht ist, aus dem Dunkel läßt er sicheren Rat aufleuchten. • Der Ruchlose lehnt Zurechtweisung ab, er verdreht das Gesetz, wie er es braucht. • Der Weise verbirgt die Einsicht nicht , der Überhebliche und der Zuchtlose lehnen Belehrungen ab. • Tu nichts ohne Rat und Überlegung, dann hast du dir nach der Tat nichts vorzuwerfen. • Geh nicht auf einem Weg voller Fallstricke, dann werden deine Füße nicht anstoßen und straucheln. • Fühle dich unterwegs nie sicher vor Räubern, und sei vorsichtig auf deinen Pfaden. • Bei all deinem Tun achte auf dich selbst ; denn wer dies tut, beachtet das Gebot.
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