Die Bibel

- 60 - Der ehemalige Lichtträger Luzifer hatte sich über Gott erhoben, dadurch begann sein Abstieg in die Negativität und Begrenzung. Leider gibt es auch Menschen, die sich mit ihren vorschnellen Beurtei- lungen über Gott erheben. Sie wollen entscheiden, wann und auf welche Weise Gott etwas zu den Menschen sagen darf. Sie wollen gefragt werden! Doch auch das wird nicht gutgehen. Der negativen Macht sind solche Praktiken recht und sehr willkommen. Die Irrtümer sollen für alle Zeit Bestand haben, weil sie ihre destruktiven Pläne vorzüglich unterstützen. Paulus gibt folgenden Hinweis: 1. Korinther 10. 20-21: Ich will jedoch nicht , daß ihr euch mit Dämonen einlaßt. Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen. Ihr könnt nicht Gäste sein am Tisch des Herrn und am Tisch der Dämonen. Wie gesagt: Jeder hat die Wahl, aber jeder muß sich auch entscheiden! Was ist zu tun? "Prüfet alles und das Beste behaltet!" Die wichtigste Art des Prüfens besteht darin, ehrlich herauszu- finden, ob das eigene Denken im Einklang mit den neuen Belehrungen und Offenbarungen steht. Inwieweit wird eine solche Prüfung überhaupt in Erwägung gezogen? Hängt man nicht eher an liebgewordenen Gewohnheiten fest und jagt alten Auslegungen und Wunschträumen hinterher? Die besten Absichten nützen nichts, wenn Selbsttest und Selbstkritik keiner strengen Kontrolle unterwor- fen werden. Was passiert, wenn man dies nicht beachtet? - Christus gab die Antwort: Matthäus 7. 20-23: An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen. Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten, und haben wir nicht mit dei- nem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht? Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes. Wer mit Vorurteilen behaftet ist und in Glaubenssachen als sturer Besserwisser auftritt, hat keine Chance, in die höheren geistigen Sphären aufzusteigen. Christus sagte: Markus 10. 15: Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind , der wird nicht hineinkommen. Ein Kind geht vorurteilslos und offen und ohne Machtanspruch an neue Dinge heran. Es kann noch positiv denken. Paulus hat die Lehre, wie ein Kind zu werden, scheinbar in eigener Erkenntnis erlebt. Es war sein Wunsch, daß auch andere Menschen zu dieser Einsicht kommen können: Philipper 1. 9-11: Und ich bete darum, daß eure Liebe immer noch reicher an Einsicht und Verständnis wird, damit ihr beurteilen könnt , worauf es ankommt. Dann werdet ihr rein und ohne Tadel sein für den Tag Christi, reich an der Frucht der Gerechtigkeit, die Jesus gibt, zur Ehre und zum Lob Gottes. Mögen diese Worte bei den heutigen Menschen Gehör finden und in Erfüllung gehen.

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