Die Bibel

- 66 - Das Versprechen CHRISTI Selbst auf die Gefahr hin, daß Wiederholungen aus bereits fertiggestellten Broschüren einfließen, soll "Das Versprechen Christi" in einem extra Kapitel nochmals herausgestellt werden. Typisch ist, daß vom einfachen Gläubigen bis hin zu höchsten kirchlichen Würdenträgern in einer Art und Weise gedacht wird , als ob jeder Mensch direkt mit Gott oder mit Christus persönlich zu tun habe. Dies spiegelt sich beispielsweise in Auffassungen wieder wie: • Gott sieht alles. • Gott erhört und erfüllt Gebete - oder auch nicht. • Gott befaßt sich bis ins Detail mit allen menschlichen Problemen. • Gott ist für die Sorgen und Nöte jedes einzelnen Menschen zuständig und verantwortlich . Das gleiche wird in Bezug auf Christus angewendet, je nachdem wen von beiden sich die Gläubigen als Ansprechpartner auswählen. Stimmen diese Ansichten mit der Realität der göttlichen Zuwendungen tatsächlich überein? Dieses Denken muß eine Ursache, eine Quelle haben. Es ist die Bibel , genauer gesagt ganz bestimmte Stellen in der Bibel, wie beispielsweise die folgenden aus dem Alten Testament, stellvertretend für viele weitere: 3. Mose 11. 44: Denn ich bin der Herr, euer Gott. 1. Mose 17. 1: Ich bin Gott, der Allmächtige. 3. Mose 26. 12: Ich gehe in eurer Mitte; ich bin euer Gott. Josua 48 1. 5: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht. Jesaja 51. 12: Ich bin es, ja, ich, der euch tröstet. Jesaja 66. 2: Ich blicke auf die Armen und Zerknirschten. Ezechiel 43. 27: Denn ich will euch gnädig sein - Spruch Gottes, des Herrn. Jeremia 31. 34: Denn ich verzeihe ihnen ihre Schuld, an ihre Sünden denke ich nicht mehr. Jeremia 32. 44: Denn ich wende ihr Geschick - Spruch des Herrn. Oder die Christusworte aus dem Neuen Testament: Matthäus 11. 28: Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt, ich werde euch Ruhe verschaffen. Matthäus 28. 18: Mir ist alle Macht gegeben, im Himmel und auf der Erde. Matthäus 28. 20: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. Johannes 10. 11: Ich bin der gute Hirte. Matthäus 18. 20: Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. 48 Das Buch Josua: Dieses Buch ist nach Josua, dem Nachfolger des Mose, benannt. Es berichtet vom Einzug Israels in das verheißene Land und umfaßt den Zeitraum vom Tod des Mose bis zum Tod Josuas. In dieser Zeit wird nach der Darstellung des Buches das von Gott verheißene Land westlich des Jordan erobert und durch Josua an die Stämme Israels verteilt, soweit sie nicht schon im Ostjordanland (Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse) Landbesitz erhalten haben. Das Buch Josua, das zum Deuteronomistischen Geschichtswerk gehört (vgl. die Fußnote zum Buch Deuteronomium), will bezeugen, daß Gott die Landverheißung eingelöst hat, und es ermahnt Israel, seinem Bund mit Gott treu zu bleiben.

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