Die Bibel

- 68 - bisher noch nicht erfolgt ist, kann man auch nicht behaupten, daß gar nichts passieren wird. Hinzu kommt, daß jeder Mensch wissen muß, daß eine Bewußtseinserweiterung mit Informationszufluß zu tun hat. Ein Informationszufluß wissenschaftlicher , also formgebundener Art, erhöht das Bewußtsein zur Form , während ein Informationszufluß, der das Geistige betrifft, das sich in der Form verbirgt , das geistige Bewußtsein erweitert . • Leider hält noch die Angst vor sich selbst den Menschen in Abhängigkeit zu den dogmatisier- ten Systemen. Christus machte seinerzeit keine leeren Versprechungen, und der von ihm angekündigte Beistand ist längst vorhanden . Allerdings wird dieser nicht genutzt bzw. unterdrückt , um alte Denkstrukturen nicht aus den Fugen geraten zu lassen. Außerdem müssen bestimmte Umstände berücksichtigt werden. Auf diese Umstände hatte Jesus seinerzeit deutlich hingewiesen: Matthäus 7. 15: Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie harmlose Schafe, in Wirklichkeit sind sie reißende Wölfe. Die Frage, wie sich das Gute vom Schlechten unterscheiden läßt , wird im Lukas-Evangelium beant- wortet: Lukas 6. 43-46: Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte hervorbringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte hervorbringt. Jeden Baum erkennt man an seinen Früchten. Von den Disteln pflückt man keine Feigen, und vom Dornenbusch ern- tet man keine Trauben. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil in seinem Herzen Gutes ist ; und ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil in seinem Herzen Böses ist . Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund! Was sagt ihr zu mir: Herr! Herr! und tut nicht , was ich sage? Diese wichtigen Aussagen gelten besonders dann, wenn der Geist der Wahrheit über menschliche Mittler zur Erde kommen soll. Die Frage stellt sich, ob die betreffenden Medien gute "Bäume" sind oder ob sie zu den "Disteln" und "Dornenbüschen" dieser Welt gehören? Die Qualität des Beistandes ist ausschließlich vom Menschen abhängig. An ihren Früchten kann man sie erkennen. • Von Gott und Seiner Hierarchie sind absolute Reinheit und Qualität garantiert - von den Menschen leider nicht . Kluge Menschen wissen das und sind bemüht, ihre Einsicht und ihr Erkennungsvermögen mit Hilfe der göttlichen Wahrheit auf ein höheres Niveau zu bringen. Pauschale Ablehnung und pure Kritik- sucht helfen hier niemandem weiter. Die Fülle der Wissenslücken und die dogmatischen Fehlinterpre- tationen lassen den Schluß zu, daß die von Gott kommende Wahrheit in den meisten Fällen ganz anders aussieht, als der Mensch es sich über die Jahrtausende hinweg selbst zusammengezimmert hat. • Es ist besser eine unangenehme Wahrheit zu akzeptieren , als sich in schöngefärbte Vermutun- gen zu verlieren. Gott und Seine Wahrheit haben immer Recht , auch wenn der Mensch sich sträubt, dies anzuerkennen. Die Folgen des Eigensinns bekommen wir weltweit zu spüren. Doch dafür wird Gott die Schuld in die Schuhe geschoben. So einfach ist das - z u einfach! • Der Empfang echter Belehrungen wurde von Gott untrennbar an hohe menschliche Verant- wortung der gesamten Schöpfung gegenüber gebunden und wird von dieser Eigenschaft getragen. Es lohnt sich darüber nachdenken! - Doch jeder hat die freie Wahl. Aber niemand wird sich damit herausreden können: "Ich habe von alledem nichts gewußt."

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