Die Bibel

- 70 - Doch der Widersacher wird mit allen Mitteln versuchen zu verhindern, daß der Mensch erfolgreich "anklopft" und die Wahrheit über sich selbst und das Leben allgemein erfährt. Luzifer will, daß alles in einen Topf geworfen wird, damit zwischen "Totenbefragung" und Neuoffenbarungen nicht unter- schieden werden kann und droht allen Menschen mit dem Tode, die weiterführende Differenzierungen wagen: 3. Mose (Levitikus) 20. 27: Männer oder Frauen, in denen ein Toten- oder Wahrsage- geist ist, sollen mit dem Tode bestraft werden . Man soll sie steinigen , ihr Blut soll auf sie kommen. Todesdrohungen sind von jeher ein beliebtes Abschreckungsmittel finsterer Mächte gewesen. Man sollte sich davon nicht abschrecken lassen. Gewisse Kreise profitieren auch heute noch von der Unkenntnis der Massen, die nicht wissen, woher sie kommen und wohin sie einst gehen werden. Der Widersacher schaffte es sogar, Paulus zu inspirieren alle Engel zu verfluchen , welche im Auftrage Gottes oder Christi neue und höhere Offenbarungen verkünden. Damit will er verhindern, daß auf Erden ein erweitertes, höheres Wissen Einzug hält: Galater 1. 7-9: Doch es gibt kein anderes Evangelium, es gibt nur einige Leute, die euch verwirren und die das Evangelium Christi verfälschen wollen. Wer euch aber ein anderes Evangelium verkündigt, als wir euch verkündigt haben, der sei verflucht , auch wenn wir selbst es wären oder ein Engel vom Himmel . Was ich gesagt habe, das sage ich noch einmal: Wer euch ein anderes Evangelium verkündigt, als ihr angenommen habt, der sei verflucht . Abgesehen davon weist Paulus an anderer Stelle darauf hin, daß einige Menschen die von Gott gewährte Gnade besitzen "anzuklopfen" und die medialen Botschaften zu empfangen oder auch die sich meldenden Geister unterscheiden zu können. (siehe den bereits zitierten 1. Korinther 12. 4-11). Das Durcheinander ist perfekt! Satan will, daß alle Verbindungen zum Geistigen Reich "ein Greuel" sind und es bleiben. Und er hat Erfolg! - Bis heute. Der Prophet Jesaja wußte es besser. Er wies deutlich auf den Unterschied zwischen "Totenbefragun- gen" und Gottesbefragungen hin: Jesaja 8. 19-20: Wenn man euch sagt: Befragt die Totengeister und Zauberkundigen, die flüstern und murmeln!, dann erwidert: Soll ein Volk nicht lieber seinen Gott befra- gen? Warum soll man für die Lebenden die Toten befragen? Lehre und Warnung: Wer nicht so denkt, für den gibt es kein Morgenrot! Jesus wollte das "Morgenrot" für alle Menschen, darum hat er diese Warnung, nicht außer Kraft gesetzt, sondern sie noch unterstrichen: Lukas 8. 17-18: Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht bekannt wird und an den Tag kommt . Gebt also acht, daß ihr richtig zuhört! Denn wer hat , dem wird gegeben; wer aber nicht hat , dem wird auch noch genommen, was er zu haben meint. Ergänzend ließe sich der Satz umschreiben: " ...Denn wer richtig zugehört hat , dem wird gegeben; wer aber nicht richtig zugehört hat , dem wird auch noch genommen, was er zu haben meint." Johannes 8. 31-32: Wenn ihr in meinen Worten bleibt , seid ihr wirklich meine Jünger. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien. Diese befreiende Wahrheit kommt durch den Geist der Wahrheit! Paulus wußte genau, welche Voraussetzungen nötig sind , um einen guten Kontakt zur Geisterwelt Gottes herstellen zu können. Er sagte dies im damaligen blumigen Sprachgebrauch, doch der tiefere Sinn ist für den Spiritualisten von heute erkennbar und deckt sich mit den gemachten Erfahrungen christlich-spiritualistischer Gruppenarbeit.

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