Die Bibel

- 72 - Strebt also nach der Prophetengabe , meine Brüder, und hindert niemanden daran , in Zungen zu reden. Doch alles soll in Anstand und Ordnung geschehen. Laßt euch nicht irreführen! Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten. Eine bessere Anleitung für eine christlich-spiritualistische Forschung (mediale Kreisarbeit) kann man in der Bibel nicht finden. Nun könnte jemand auf die Idee kommen zu sagen, daß diese zitierten Bibelstellen genauso gut eine negative Inspiration des Teufels seien können wie andere auch. Dazu gebe ich folgendes zu bedenken: Wissen bedeutet Macht! - Negative Geistwesen und negative Menschen wollen verhindern , daß die Masse die göttliche Macht erkennen und sich ihrer bedienen kann. Würde die negative Macht Wissen vermitteln, würde sie zugleich einen Teil ihrer Macht abgeben. In Unkenntnis und Furcht gehaltene Massen sind jedoch erheblich leichter zu führen als diejenigen, die eine höhere Belehrung erhalten haben und Wissen besitzen . Bibelstellen, die solch ein Wissen vermitteln, können niemals luziferi- schen Ursprungs sein, denn diese Texte arbeiten inhaltlich gegen das Negative ! Es kommt immer ein Zeitpunkt in der medialen Arbeit an dem man erkennt , ob es sich um Gottesboten handelt oder nicht. Beispiele dafür gibt es genug. Häufig hat man es mit Geistwesen zu tun, die sich nur als "Gottesboten" ausgeben , um sich Gehör zu verschaffen. In einer materiellen Welt in der das Negative vorherrscht kein Wunder. An der Qualität der Durchgaben sind Negative u. a. zu erkennen. Christus gab den Hinweis worauf man achten muß, wenn ein Kontakt zur Geisterwelt hergestellt wird: Matthäus 7. 16-20: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen . Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte her- vorbringen und ein schlechter Baum keine guten. Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen. Galater 5. 25; 6. 1-4, 7, 9: Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen . Wir wollen nicht prahlen, nicht miteinander streiten und einander nichts nachtragen. Wenn einer sich zu einer Verfehlung hinreißen läßt, meine Brüder, so sollt ihr, die ihr vom Geist erfüllt seid, ihn im Geist der Sanftmut wieder auf den rechten Weg bringen. Doch gib acht, daß du nicht selbst in Versuchung gerätst! Einer trage des anderen Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Wer sich einbildet , etwas zu sein, obwohl er nichts ist, der betrügt sich. Jeder prüfe sein eigenes Tun! Dann wird er sich nur im Blick auf sich selbst rühmen können, nicht aber im Vergleich mit anderen. Täuscht euch nicht: Gott läßt keinen Spott mit sich treiben; was der Mensch sät, wird er ernten! Laßt uns nicht müde werden, das Gute zu tun; denn wenn wir darin nicht nach- lassen, werden wir ernten, sobald die Zeit dafür gekommen ist. Epheser 4. 25, 27, 29-31; 4. 22-24: Legt deshalb die Lüge ab, und redet untereinander die Wahrheit ; denn wir sind als Glieder miteinander verbunden. Gebt dem Teufel keinen Raum! Über eure Lippen komme kein böses Wort , sondern nur ein gutes, das den, der es braucht, stärkt , und dem, der es hört, Nutzen bringt. Beleidigt nicht den Heiligen Geist Gottes , dessen Siegel ihr tragt für den Tag der Erlösung. Jede Art von Bitterkeit , Wut, Zorn, Geschrei und Lästerung und alles Böse verbannt aus eurer Mitte! Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander... Legt den alten Menschen ab, der in Verblendung und Begierde zugrunde geht, ändert euer früheres Leben, und erneuert euren Geist und Sinn! Zieht den neuen Menschen an, der nach dem Bilde Gottes geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit. Epheser 5. 5-13: Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgie- riger Mensch, das heißt kein Götzendiener, erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes . Niemand täusche euch mit leeren Worten : All das zieht auf die Ungehorsamen

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