Die Bibel

- 73 - den Zorn Gottes herab. Habt darum nichts mit ihnen gemein. ... Lebt als Kinder des Lichts ! Das Licht bringt lauter Güte , Gerechtigkeit und Wahrheit hervor. Prüft , was dem Herrn gefällt, und habt nichts gemein mit den Werken der Finsternis, die keine Frucht bringen, sondern deckt sie auf. Denn man muß sich schämen, von dem, was sie heimlich tun, auch nur zu reden. Alles, was aufgedeckt ist, wird vom Licht erleuchtet. Kann man es noch besser ausdrücken? Diese tiefsinnigen Hinweise besitzen für alle Zeiten und für alle Situationen des täglichen Lebens ihre Gültigkeit. Alle Gruppen, die sich mit christlich spiritualistischer Kreisarbeit beschäftigen, sollten sich diese Worte zu Herzen nehmen und sie leben! Schon zu biblischer Zeit gab es Menschen, die lieber ihren alten Traditionen und Nostalgien frönen wollten, statt sich weiterführenden Lehren zu öffnen und "gute Früchte" zu ernten. Von der Lüge lebt es sich auf Erden bekanntlich besser, denn die Erde wird vom Fürsten der Dunkelheit regiert: Hebräer 5. 11-14: Darüber hätten wir noch viel zu sagen ; es ist aber schwer verständ- lich zu machen, da ihr schwerhörig geworden seid. Denn obwohl ihr der Zeit nach schon Lehrer sein müßtet , braucht ihr von neuem einen , der euch die Anfangsgründe der Lehre von der Offenbarung Gottes beibringt. Milch habt ihr nötig, nicht feste Speise. Denn jeder, der noch mit Milch genährt wird, ist unfähig , richtiges Reden zu verstehen; er ist ja ein unmündiges Kind; feste Speise aber ist für Erwachsene, deren Sinne durch Gewöhnung geübt sind , Gut und Böse zu unterscheiden. Wenn es darum geht, die Wahrheit zu verbreiten , kann man auch heute seine Erfahrungen mit der "Schwerhörigkeit" der Menschen machen. Die Warnungen, sich nicht mit "geistig Toten" und Dämo- nen einzulassen, haben ihre unumstrittene Berechtigung! Alle damit verbundenen Gefahren für Leib und Seele sind riesengroß , nicht sofort erkennbar und wachsen ins Unberechenbare. Diese Gefahren müssen bekanntgemacht werden! Man denke in diesem Zusammenhang an die okkulten Experimente die Schulkinder durchführen und an ihre hilflosen Lehrer , die den gestellten Fragen gegenüberstehen. Die okkulte Praxis der Schulkinder und auch die vieler Erwachsener weist eindeutig darauf hin, daß auf dem Gebiet der Grenzwissenschaft ein riesiger Forschungsbedarf besteht. Jeder, der durch pauschale Ablehnung verhindert , daß sich Gottes bevollmächtigte Helfer auf Erden melden können , erweist Gottes Widersacher einen großen Dienst. Der Geist der Wahrheit kann in einem solchen Umfeld nicht wirken . Auch in der Wissenschaft steht am Anfang der Glaube, daß etwas machbar ist. Das heißt: Glaube steht vor dem Wissen! Christus hat stets die überragende Bedeutung des Glaubens in seinen Worten hervorgehoben: Johannes 6. 47: Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt , hat das ewige Leben. Markus 16. 16: Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. Johannes 12. 44: Wer an mich glaubt , der glaubt nicht an mich, sondern an den , der mich gesandt hat. Johannes 6. 29: ... Das ist das Werk Gottes, daß ihr an den glaubt, den er gesandt hat. Johannes 3. 16: Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt , nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Gleichgültigkeit und Interesselosigkeit, Unwissenheit und Dummheit, Einfältigkeit und Halbwissen, Schläue und Verschlagenheit auf der einen Seite - Aufmerksamkeit, Klugheit und Weisheit auf der anderen Seiten lassen sich in Zusammenhang mit dem Glauben bringen und bestimmen dessen Qualität . Es wird sofort deutlich, daß man unterschiedlichste Glaubensqualitäten vorfinden wird. Wo

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