Die Bibel
- 75 - Um Wissen zu erhalten, sind vom Menschen Vorleistungen zu erfüllen, die Jesus folgendermaßen formulierte: Matthäus 7. 7-8: Bittet , dann wird euch gegeben; sucht , dann werdet ihr finden; klopft an , dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt ; wer sucht, der findet ; und wer anklopft, dem wird geöffnet . Der Mensch muß bitten lernen , wenn er etwas erhalten will. Wer aber das Kommen des Geistes der Wahrheit erbittet und gleichzeitig neues Wissen ablehnt , kommt in einen Konflikt mit sich selbst. Der Erfolg wird ausbleiben. Wer auf biblischem Glaubens- und Wissensstand beharrt , hört nicht auf den Rat Christi und darf sich demnach auch nicht zu den "Klugen" rechnen. Über der Klugheit steht die Weisheit. Man kann in die Weisheit hineinwachsen , wenn man zu den Belehrungen, die Jesus seinerzeit gab die hinzufügt , welche damals versprochen wurden. Man sollte aus Einsicht das gesamte Angebot des Wissens annehmen , welches in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft von Gott ausgeht. Christus wies darauf hin, daß die alten Überlieferun- gen keinen Glauben erzeugen können . Johannes 5. 37-40: Auch der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat über mich Zeugnis abgelegt. Ihr habt weder seine Stimme gehört, noch seine Gestalt je gesehen, und auch sein Wort bleibt nicht in euch , weil ihr dem nicht glaubt , den er gesandt hat. Ihr erforscht die Schriften , weil ihr meint , in ihnen das ewige Leben zu haben, gerade sie legen Zeugnis über mich ab. Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu haben. Auch die Worte von Paulus sind nach wie vor hoch aktuell , wie das folgende Zitat aus einem seiner Briefe zeigt: Epheser 5. 15-18: Achtet also sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht töricht , sondern klug. Nutzt die Zeit ; denn diese Tage sind böse . Darum seid nicht unverständig, sondern begreift , was der Wille des Herrn ist. Berauscht euch nicht mit Wein, das macht zügellos, sondern laßt euch vom Geist erfüllen. Bevor Christus auf Erden inkarnierte, gab es auch schon aktuelle göttliche Ratschläge: Sprichwörter 14: Der Unerfahrene traut jedem Wort, der Kluge achtet auf seinen Schritt. Sprichwörter 15: Der Weise hat Scheu und meidet das Böse, der Tor läßt sich gehen und ist vermessen. Diese Worte sind wichtig, besonders für diejenigen, die eine Führungsposition in der Politik, der Wirtschaft oder der Kirche bekleiden. Diese Menschen tragen eine besonders große Verantwortung. Wie sie damit umgegangen sind, wird nach ihrem physischen Tode entsprechend bewertet. Schon zu Zeiten der Apostel war dies nicht anders. 1. Petrus 5. 1-3: Eure Ältesten ermahne ich, da ich ein Ältester bin wie sie und ein Zeuge der Leiden Christi und auch an der Herrlichkeit teilhaben soll, die sich offenbaren wird. Sorgt als Hirten für die euch anvertraute Herde Gottes, nicht aus Zwang, sondern freiwillig , wie Gott es will; auch nicht aus Gewinnsucht , sondern aus Neigung ; seid nicht Beherrscher eurer Gemeinden, sondern Vorbilder für die Herde.
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