Die DNA-Information
- 15 - Die Information (13) Bei der Suche nach dem Ursprung des Lebens ist man auf die Spur gestoßen, daß die Materie kein eigenes Leben hervorbringen kann, ohne daß sie eine Information zum Lebensprozeß erhält. Alles, was die Wissenschaft und Technik heute (1967) messen und nachweisen kann, wird der Materie zuge- rechnet. Bei dieser Interpretation und Definition des Lebens begeht man offensichtlich einen entschei- denden Fehler. Für den Spiritualisten ist dieser Fehler sofort deutlich, da er ja die Seele als unsterblich kennt. Doch die Wissenschaft will diese Tatsache nicht in Rechnung stellen. Sie sucht stets eine ande- re Erklärung zu ermöglichen, auch wenn es sich um einen Selbstbetrug handelt. Man hat dem Spiritua- listen vorgeworfen, daß sie einer "Selbsttäuschung" unterliegen. In Wirklichkeit besteht diese Selbst- täuschung bei den Wissenschaftlern! Die Information ist heute noch nicht mit unseren Mitteln nachzuweisen. Sie besteht, aber man kennt keine Strahlung oder Energie, die man als Faktor betrachten könnte. Die Information ist ein göttliches Prinzip . Und da der Mensch nicht in der Lage ist, Gott als ein " Naturelement " zu erklären oder zu beweisen, wird er auch nicht das Geheimnis der Information auf materielle Weise erklären können. Das heißt also, daß die Information auf allen Gebieten der sichtbaren Existenz metaphysisch ist. Aber gerade der Begriff "Metaphysik" ist es, der die Wissenschaft ganz besonders stört. Da man heute bereits hochentwickelte Rechenmaschinen zur Hilfe hat, ist der Vergleich mit dem Computer sofort zur Hand. Der Mensch könnte jedoch den besten Roboter schaffen, den er sich aus- denken kann, er würde es niemals erreichen, daß der Roboter lieben könnte. Da die echte Liebe ein göttlicher Funke ist, kann er auch nur von Gott eingegeben werden. Doch die Wissenschaft erdreistet sich zu behaupten, daß das menschliche Hirn das Denken mit allen Bewußtseinsvorgängen und Ge- fühlsregungen hervorbringe . Nehmen wir nur die Liebe als Beispiel: Sie ist ein ungeheures Gebiet, das alles schafft, alles überwin- det oder aus gewissen Umständen zur Entkörperung führt. Die Materie soll also derart wichtige Ent- scheidungen über Tod und Leben treffen. Das anzunehmen, sollte man der Wissenschaft eigentlich zutrauen. Wir sollten einen höheren Anspruch auf die Ernsthaftigkeit erheben. • Der göttliche Funke , nämlich die Liebe , gehört mit zur DNA, zur Information , sie hat keine materiellen Gene oder Chromosomen. Die Wissenschaft macht es sich aus einem Eigensinn absichtlich schwer. Der Weg der wissenschaftli- chen Erkenntnisse könnte durchaus kürzer sein. Man braucht nämlich nur in ehrlicher Absicht das Tor zur Geistigen Welt aufzustoßen - wie es die verantwortungsbewußten Spiritualisten tun - und schon erhält man die richtige Antwort. Doch das hieße ja, den Ruhm der Forschung an das Geistige Reich abzutreten. Diese Taktik schadet dem Doktorhut. • Es fehlt überall an Demut - und ohne Demut gibt es keine positive geistige Hilfe . Das Geistige Reich begrüßt allerdings jeden Versuch, der Information auf die Spur zu kommen. Doch die letzten Erkenntnisse auf diesem Gebiet kennen wir bereits heute schon. Sie können nur lauten: • Die geistigen Kräfte stehen über der Materie, die sie leiten und regieren . • Der Geist ist ewig , doch die Materie ändert sich laufend . Natürlich nimmt die Wissenschaft an, daß im Menschen noch unerforschte, geheimnisvolle Kräfte schlummern, denen man auf die Spur kommen möchte. Daß es sich bei diesen Kräften um die Fähig- keit der unsterblichen Seele handelt, will man nicht wahrhaben . Aber da wird letzten Endes alles Ab- leugnen vergeblich sein, es ist nur noch eine Frage der Zeit.
RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3