Die DNA-Information
- 19 - Der Lichtbote VERITAS 3 zum Thema Die organisierte Zelle ist eine Einheit, deren geistiger Inhalt sich nicht erkennen läßt. Man sagt, daß in ihr ein Naturgesetz waltet. Mit dieser Antwort ist nur wenig gesagt, da es nur ein Allgemeinbegriff ist. Das Verhalten ist jedoch ungeheuer kompliziert . Der Auftrag , den die Zelle hat, kann ein ganzes Buch füllen. Aus diesem Grunde ist der Auftrag oder die Information verschlüsselt , also durch einen Code vereinfacht. Der erste Auftrag dieses Codes lautet selbstverständlich: " Es werde !" - Hier wird der Auf- trag erteilt, daß sich die Zelle nach der Information zu richten hat. Es besteht ein Zwang zur Ausfüh- rung . Statt Information kann man auch Intuitive Entelechie sagen. Außerhalb jedes Atoms und jeder Zelle befindet sich ein geistiger Kosmos , der aber mit dem Kern, das heißt, mit der Materie im Zusammenhang steht. Es ist gewissermaßen das " Bewußtsein " der Zelle. Natürlich ist es kein Bewußtsein im menschlichen Sinne, denn es kann nicht denken, sondern nur erin- nern und anweisen . Auf einer "magnetischen Verbindung" findet der geistige Austausch statt. Im Kosmos, auf einer besonderen Frequenz , ist die Information , also der Auftrag erfolgt. Dort bleibt er. Es ist ein sehr umfangreicher Befehl . Bei jeder Neubildung einer solchen Zelle vervielfacht sich auch der Auftrag , der sich an der Zelle be- findet. Wenn sich die Zelle verändert, so erhält sie sofort einen neuen Auftrag , der geistig-magnetisch mit der Zelle korrespondiert. Es sind Impulse , die unmeßbar sind. Hier haben wir es mit einem geisti- gen Mikrosystem zu tun, von dessen Kleinheit sich kein menschlicher Verstand eine Vorstellung ma- chen kann. Ein Mikrouniversum von ungeheuren Möglichkeiten! Aufgrund der intuitiven Erinnerung weiß jedes Atom und jede Zelle verstandeslos , welche Kette von Erfahrungen es hinter sich hat. Auch die zueinander geordneten Systeme haben eine Erinnerung bzw. die Erinnerung an ihren Auftrag . Der große, mächtige Baumeister des Universums ist der Informator , der Seinen Willen kund tut. Die intuitive Entelechie befolgt Seinen Auftrag . Jedes Atom, jedes Mole- kül, verhält sich nur so, wie es die Erinnerung zuläßt und vorschreibt. Selbstverständlich ist die Erin- nerung nicht in Worte gefaßt. Außer der sichtbaren Bewegung gibt es eine unsichtbare Bewegung. Die zwingende Kraft der Information ist das " Elan vital ", das Bergson gemeint, aber dessen wirkliche Bedeutung er nie erfaßt hat. Es ist jedoch sehr wichtig, dabei zu beachten, daß jeder Befehl , jede Information ein Ziel haben muß, weil es sonst kein Auftrag sein kann. Da die Zelle jedoch selbst nicht nachdenken kann - und auch keine Vorausschau besitzt, so ist es vollkommen logisch, daß ihr ein höheres Bewußtsein übergeordnet ist. Gott plant und wacht für sie. Wenn aber der Widersacher des Schöpfers gegen die intuitive Entele- chie arbeitet und diese erheblich stört , so ist die Zelle nicht in der Lage, den göttlichen Auftrag genau einzuhalten. Es kommt zu einem falschen Verhalten der Zellen und Moleküle. Dann haben wir es mit einer Fehlleistung zu tun, die große Folgen haben kann, besonders dadurch, daß auch diese Fehlleis- tungen vervielfacht werden. Die Wissenschaft wird versuchen, den Informator als lebendiges, denken- des Bewußtsein abzustreiten . Es wird ihr aber nicht gelingen , diesen außerordentlichen Verstand "in den Mond" oder an einen anderen Ort zu verlegen. Das Geheimnis der göttlichen Infor- mation kann bis zu einem gewissen Grade gelüftet werden. Aber diese Entschleierung beweist einen lebendigen Gott ! 3 Der LICHTBOTE VERITAS ist die Seele des deutschen Philosophen Arthur Schopenhauer. Geb. in Danzig 22.02.1788, gest. in Frankfurt am Main 21.09.1860. Prägender Einfluß im literar. Salon seiner Mutter Johanna S. geb. 1766, gest. 1838 in Weimar: Begegnung mit Goethe, Wieland, den Brüdern Schlegel u. a.; Auseinandersetzungen mit Fichte und Hegel. 1819 formuliert Schopenhauer im Titel seines Hauptwerks programmat. seine Philosophie: ›Die Welt als Wille und Vorstel- lung‹. Schopenhauer verbindet die transzendentale Ästhetik Kants mit einer buddhistisch beeinflußten Willensmetaphysik. Das Christentum lehnt er als unphilosophisch ab. Als höchstes Ziel der Philosophie gilt ihm die Aufhebung des Wollens in einem ›interesselosen Anschauen‹ der Kunst. Sein in glänzendem Stil geschriebenes Werk begann erst um die Mitte des 19.Jh. zu wirken; Einfluß u. a. auf den jungen Nietzsche sowie auch auf L. Wittgenstein, in der Kunst u.a. auf R. Wagner. In seiner Willens- und Trieblehre nahm Schopenhauer Motive der Psychoanalyse vorweg. Weitere Werke: Über den Willen in der Natur (1836), Die beiden Grundprobleme der Ethik (1841). Siehe die Broschüre "Was uns VERITAS sagt..." aus der Schriftenreihe der Psychowissenschaftlichen Grenzgebiete.
RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3