Die DNA-Information

- 27 - Wozu noch gut sein? (Durchgabe aus dem Jahre 1962) Wenn der Mensch nicht um seine wahre Existenz weiß, so ist er geistig derart arm, daß er sein ganzes Leben lang falsch denkt und handelt. Gott läßt jedoch durch den Schleier blicken, der das Diesseits vom Jenseits trennt, denn es ist nicht der Wille Gottes , daß der Mensch in dieser Hinsicht unwissend bleibt. Der Himmel gibt genügend Bewei- se, die jedem vernünftigen, normalen Menschen genügen müssen, die Wahrheit zu akzeptieren. Immer sind es nur gewisse Menschen, die alles daransetzen, diese Beweise eines größeren, jenseitigen Da- seins zu zerstören oder sie als unglaubwürdig zu verwerfen. Solange der Durchschnittsmensch auf diese Gotteslästerungen und Diffamierungen übersinnlicher Beweise hört , kann er sich in diesem Leben nicht richtig zurechtfinden , und er findet keinen rechten Sinn in seinem Leben. Aus diesem Grunde glauben auch die meisten Menschen, daß ihre Existenz nur vom Tage der irdischen Geburt bis zum Tage des irdischen Hinscheidens währt. Dahinter bleibt für ihn nichts anderes als eine endlose Bewußtlosigkeit, aus der es kein Erwachen mehr gibt. Nur einige Kirchenanhänger vertrauen auf eine Auferstehung, von der sie keine rechte Vorstellung haben und die ohne jede Zeitbestimmung ist. Es gibt keinen einzigen Menschen auf dieser Erde, der nicht einmal in seinem Leben den Versuch macht, über dieses Mysterium nachzudenken. Allein, er findet keine rechte Erklärung auf alle seine geheimen Fragen. Darum gibt er seine Suche schließlich resigniert auf und wendet sich dem "sichtba- ren Leben" zu. Der harte Lebenskampf und die mitleidlose Umwelt, die ihn umgibt, zwingen ihm eines Tages die Frage auf: "Lohnt es sich noch, gut zu sein?" Wozu noch gut sein, wenn das Gutsein Zügelung vieler Angewohnheiten, Gelüste, Leidenschaften usw. erfordert oder darüber hinaus ein Opfer verlangt? Wenn mit dem letzten Atemzug doch alles endgültig aus und vorbei ist, so müßte es doch geradezu eine Dummheit bedeuten, alle Möglichkeiten eines Saus- und Brauslebens ungenützt vorbeigehen zu lassen. - Hier strauchelt der Mensch, hier gerät er in die teuflische Falle, die ihm nach dem Hinschei- den zum schweren Verhängnis wird, denn das bisher Unglaubliche wird zur unabwendbaren Wahrheit. • Wehe, wenn im Menschen die negativen Wünsche die Oberhand behalten; sie rächen sich superlativ im jenseitigen Leben ! • Die große Organisation Gottes verlangt von keinem Menschen einen asketischen Verzicht. Aber sie verlangt von jeder Seele Rechenschaft über alle guten und schlechten Gedanken und Taten. Niemand soll je glauben, daß auch nur eine kleine Schwingung der Gedanken im Kosmos verlorenge- gangen ist. Wäre das der Fall, so hätte der Mensch überhaupt keine Fähigkeit des Nachdenkens und der Erinnerung. • Wer böse ist , der verscherzt sich jede Freiheit. • Wer gut ist , der erwirbt sie für sich als herrliches Geschenk Gottes , als Anerkennung seines guten Willens und verantwortlichen Tuns.

RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3