Die DNA-Information
- 29 - Vom Sinn des Lebens (Durchgabe aus dem Jahre 1962) Wenn der Mensch nur ein Erdenleben hätte, das heißt, nach seinem Sterben nicht mehr weiterleben würde, wäre das menschliche Leben auf dieser Erde überhaupt sinnlos . Es muß also ein Interesse vor- handen sein, das menschliche Leben diesseits und jenseits zu ermöglichen und zu fördern bzw. zu erhalten. Ohne ein solches Interesse ist jeder Fortschritt, jede Entwicklung undenkbar. Wer aber kann überhaupt ein Interesse an einer solchen Entwicklung haben? Man muß immer die richtigen Fragen stellen, um auch die richtigen Antworten zu bekommen. In allen Zweifelsfällen fehlt es an der ein- leuchtenden Antwort, weil von vornherein völlig absurde Fragen gestellt werden. Ein Interesse ist also vorhanden. • Gott selbst hat das größte Interesse an der Fortentwicklung Seiner Schöpfung, an der Erfül- lung des Planes , an der Erreichung eines zunächst gesteckten Zieles. Der Mensch soll auf dieser Erde lernen und zu einer ganzen Fülle wichtiger Erfahrungen und Erkenntnisse kommen. Es ist aber ein völliger Unsinn anzunehmen, daß durch einen physischen Tod alle geistig erworbenen Resultate ausgelöscht werden. Das würde dem Schüler nichts nützen. Der Hauptgrund an dieser verdrehten Betrachtung liegt daran, daß der Mensch sich nicht an das Leben erinnern kann, das er vor seiner Erdengeburt gehabt hat, ganz gleich, ob auf der geistigen oder materi- ellen Daseinsebene. Der Mensch kommt seines Wissens nach aus einem Dunkel, ohne jedes Bewußtsein. Er glaubt nun, in diese Bewußtlosigkeit zurückgehen zu müssen. Er weiß, daß man dahin gehen muß, woher man kommt. Das stimmt auch - nur mit dem Unterschied, daß das Bewußtsein nur aus sehr guten Gründen für dieses Erdenleben ausgelöscht bzw. zurückgelassen wurde, damit der neugeborene Erdenbürger durch nichts belastet ist , das ihn an seiner Entwicklung hindern könnte. Eine Erinnerung an sein frühe- res Dasein könnte ihn leicht dazu veranlassen, entweder Rache zu üben oder in alte Fehler zurückzu- verfallen - oder die Objektivität über das jetzige Dasein zu verlieren. • Die geistige Welt ist jedoch bemüht, überall, wo sich nur die geringste Möglichkeit bietet, hel- fend einzugreifen , um der Menschheit zu helfen und sie aufzuklären. Gemeint ist natürlich die positive geistige Welt . Dieser Aufklärung stehen jedoch gewaltige Schwierigkeiten im Wege. Viele Menschen fürchten sich vor einem Dasein , das ihnen nicht genau bekannt ist. Sie fürchten sich vor etwas Ungewissem - und darum lehnen sie eine derartige Belehrung glatt ab. • Wenn der Mensch sich nur ein wenig Mühe gibt, so kann er genug erfahren und braucht nicht in einer Ungewißheit leben. Das Leben im Jenseits bietet große Vorzüge, wenn ein guter Wille vorhanden ist. Die Nachteile treffen nur den Negativen , der dem Plane Gottes im Wege steht, der ihn also bekämpft. Ein rechtschaffenes Leben erscheint euch schwierig... Das ist ein gewaltiger Irrtum! • Die beste Voraussetzung für ein rechtschaffenes Leben besteht darin, das Negative zu erken- nen und es unter allen Umständen zu meiden . Nur durch diese konsequente Ablehnung könnt ihr das Negative besiegen. Nur auf diese Weise kann es bezwungen werden. Ihr sollt das Ne- gative nicht bekämpfen, sondern völlig isolieren , denn dann vernichtet es sich selbst.
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