Die DNA-Information
- 30 - Hat das Leben einen Sinn? (Durchgabe aus dem Jahre 1967) Wohlan, so mancher Philosoph hat sich die Frage gestellt, welchen Sinn wohl das menschliche Leben haben könnte. Man hat behauptet, daß sich diese Frage nicht beantworten läßt. Das ist allerdings ein Irrtum , denn die Frage läßt sich durchaus beantworten , wenn die göttliche Perspektive berücksichtigt wird. Doch Philosophen möchten die größten Probleme ohne göttliche Perspektive lösen. Wenn der Mensch nur von seiner Geburt bis zu seinem Tode leben würde und wenn es dann ganz für ihn aus sein sollte, so gäbe es überhaupt keinen Sinn des Lebens. Aber das wäre eine unglaubliche Unterschätzung Gottes , dem man so eine Sinnlosigkeit innerhalb Seiner Schöpfung zutrauen würde. Selbst wenn man den Begriff "Gott" wegläßt, so bliebe noch der Begriff "Natur" übrig. Aber auch die Natur ist mit Gott identisch - und wer will behaupten, daß sie nicht unfaßbar intelligent und voraus- schauend ist? Das menschliche Dasein hat von allen Lebewesen selbstverständlich den höchsten Sinn. Doch wenn ein Mensch so sinnvoll existiert, so wäre sein Erdendasein vergebens, wenn er seine Erfahrungen, seine Selbsterkenntnisse, seine geistige Reife mit ins Grab nehmen würde, damit alle diese im Leben errungenen Eigenschaften vermodern. Das atheistische Denken nimmt tatsächlich an, daß solche Errungenschaften nur schriftlich oder in Kunst- und Kulturwerten erhalten bleiben können, während der Mensch sich davon trennen muß. Daß es sich hier um einen größeren Irrtum handelt, als nur schlechthin um atheistisches Denken, haben selbst die gesamten Kirchen dieser Welt nicht richtig erkannt. Kein Wunder, daß die Menschheit dadurch in völlig falsche Bahnen geraten ist! Wenn Gott oder die Natur in einer so unvorstellbaren Weise eine lebendige Schöpfung geschaffen hat, so wäre diese ungeheure Leistung, die in ihrer Gesamtheit kein Mensch kennt, noch begreifen kann, völlig sinnlos, wenn sie keine Anerkennung finden würde. Aus diesem Grunde hat Gott den Menschen geschaffen, nicht nur auf dieser Erde, sonder auf vielen Sternen. Die Menschen sollen diese Schöp- fung bewundern, sie anerkennen , ihre gewaltige Herrlichkeit wahrnehmen , darüber nachdenken und versuchen, sie zu verbessern und zu ergänzen. Gott hat diese herrliche, umfangreiche und vielseitige Schöpfung nicht für die Tiere geschaffen. Gewiß, es gibt Tiere, die ebenfalls davon profitieren, aber ein Tier kann nicht über die Schöpfung philosophieren oder über ihre Entstehung und über die gewaltige Leistung nachdenken . Doch der menschliche Verstand kann das wohl , aber leider macht die Erdenmenschheit von dieser Möglichkeit nur einen sehr geringen Gebrauch. • Der Sinn des menschlichen Lebens ist also sehr klar umrissen. Er ist in die göttliche Schöp- fung wohlüberlegt eingeplant. Was würde der ungeheure Aufwand der Universellen Schöpfung für einen Sinn haben, wenn ein Mensch auf dieser Erde nur von seiner Geburt bis zu seinem Tode lebt? - Und er von dieser Schöpfung, die weit im Universum liegt, keine Kenntnis haben kann? Aus diesem Grunde besteht die Möglichkeit, je nach dem Entwicklungsgrad eines Menschen, daß dieser in den fernsten Gebieten des Universums wiedergeboren werden kann. • In Äonen durchläuft der Mensch die ganze Schöpfung, das ganze Universum. Aber das höchste Ziel ist die geistige Freiheit , das heißt, die Wahrnehmung in den geistigen Berei- chen , dem sogenannten Jenseits , denn auch dort gibt es eine unvorstellbare Schöpfung von superlati- ver Schönheit und gegebenenfalls von superlativer Häßlichkeit , die aber nicht von Gott ist.
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