Die DNA-Information

- 31 - Selbstkontrolle (Aus den Sphären des LICHTES) Wohlan, die meisten Erdenbürger wissen nicht , was eigentlich der Sinn ihres Erdenlebens ist. Vor allem wissen sie nicht, daß sie Gast auf Erden sind, sonst würden sie sich als Gäste benehmen . Es ist aber eine Tatsache, daß jeder Mensch mit einem ausgelöschten Bewußtsein auf die Erde zurückkehrt, um eine Gelegenheit zur Entwicklung zu bekommen. Um vorwärts zu kommen, muß jeder Mensch etwas dazu beitragen, er muß vor allem seinen Willen auf das Gute lenken. Nun meinen viele, daß sie das gar nicht nötig hätten, denn man müsse sie so hinnehmen, wie sie sind. Dieser Irrtum wird jedoch sofort erkennbar, wenn man den Sinn des Erdenlebens ins Auge faßt; denn man soll ja vollkommener und besser werden - und nicht so bleiben, wie man ist. Besser zu werden heißt so viel wie Mensch werden. Es bedarf dazu einer strengen Selbstkontrolle. Geisteswissenschaftler haben schon richtig erkannt, daß der strebende Mensch Meditationen braucht, um über schwierige Probleme nachzudenken. Doch viele Menschen wissen nicht, über was sie medi- tieren sollen. Nun, das ist einfach: Es gibt keine bessere Meditation als die Selbstkontrolle , das heißt, das nachdenken über sich selbst. Je öfter man diese Selbstkontrolle übt, je mehr man erkennt wie man ist , um so mehr sieht man die eigenen Fehler. Aber darüber hinaus erkennt man auch die Fehler ande- rer, die man dann besser einstufen und sich viel Ärger ersparen kann. • Selbstkontrolle ist die beste Religion , die es gibt, sie bringt unbedingt einen Fortschritt. Aber man muß dabei ehrlich gegen sich selbst sein! Bekanntlich nützt es sehr wenig, wenn ein anderer zu euch sagt, daß ihr diesen oder jenen Fehler habt, den ihr beseitigen müßt. Aber es nützt sehr viel , wenn man sich diesen Fehler selbst eingesteht. Zuerst wird man nicht gleich drangehen, sich zu ändern. Aber nach einiger Zeit der Selbstkontrolle treten diese Fehler immer wieder in Erscheinung, bis sie so störend empfunden werden, daß man darangeht, sie beseitigen zu wollen. Ratschläge sollten nicht mit Drohungen oder mit Gewalt erteilt werden; man darf sie nicht aufzwingen , denn dann sind sie wirkungslos, weil der an sich widerspenstige Mensch sich sofort dagegen sperrt. Ratschläge müssen humorvoll und vorsichtig erteilt werden, und man muß viel Zeit zum Nachdenken einräumen. Das alles trifft aber nicht nur für den erwachsenen Menschen zu, sondern ist auch bei Kindern und Jugendlichen angebracht. Den Schulen und Universitäten fehlen die Meditationsstunden einer Selbst- kontrolle. So etwas gibt es bereits auf jenen anderen Sternen, die menschliches Leben hervorbringen. Leider ist der kulturelle Tiefstand auf dieser Erde besonders schlimm . Wieviel Geld wird doch für eine unsinnige, zwecklose "Kunst" vergeudet. Doch für die geistige Entwicklung fehlen geradezu die Mittel. Was ist das für eine Planung? Wir freuen uns sehr darüber, daß wir ein bescheidenes Organ zur Verfügung haben, wo wir uns etwas äußern können und dürfen. Wenn unsere Lehren auch im Augenblick noch nicht weltbekannt sind, so sind sie nicht vergebens erteilt worden. In einigen Jahren wird man darauf zurückkommen, weil man erkennen wird, wie wichtig und zutreffend sie sind.

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