Die DNA-Information
- 32 - Über den Auftrieb (Durchgabe aus dem Jahre 1966) Wohlan, der Erdenmensch braucht seinen Auftrieb, der ihn zu höheren Leistungen anspornt. Ein gewisser Auftrieb ist ihm von Geburt aus gegeben. Er bezieht sich auf die Erhaltung seines Lebens und auf die Fortpflanzung. Das allein genügt nicht! Der Mensch käme entwicklungsmäßig nicht vor- wärts. Es muß also ein Ziel da sein, das ihn lockt , damit er dasselbe anstreben kann. Wenn der Mensch ein solches Ziel verfolgt, so spricht man von einem Auftrieb . Je nach der Art des Zieles ist jedoch der Auftrieb stärker oder schwächer. Wohlstand ist zum Beispiel ein solches Ziel - oder es kann ein Mann oder eine Frau sein, vielleicht die Sehnsucht nach einem Kind. Es würde zu weit führen, wenn ich alle begehrenswerten Ziele aufzählen würde. Ihr sollt jedoch wissen, daß es höhere Ziele gibt, die ihr auf dem Erdenplan nicht erkennen könnt. Die Kirchen bzw. die großen Religionen, haben sich bemüht, euch einige dieser Ziele aufzuzeigen. Es ist nicht ganz gelungen. Die meisten Menschen auf diesem Stern sind der Ansicht, daß das Geld das beste Ziel sei, weil man damit alles erlangen und kaufen kann. Das mag bis zum leiblichen Tode eine gewisse Berechtigung haben. Aber das Leben des Menschen ist nunmal viel länger als bis zum leiblichen Tode. Ja, es fängt mit dem leiblichen Tode überhaupt erst richtig an. Hierüber schweigen die Kirchen , weil sie nicht genügend orientiert sind und jeder Belehrung auswei- chen. Um sich jedoch darüber zu unterrichten, fehlt meistens jeder Auftrieb. Dieses Ziel, das über das Erdenleben hinausgeht, erscheint den Erdenmenschen nicht wertvoll genug . Es fehlt euch leider der Einblick in die geistige Welt . Doch man kommt mit gestohlenen oder unrechtmäßig erworbenen Mitteln nicht in jene Regionen der geistigen Welt , die den Menschen über- aus glücklich und zufrieden machen. Dieses Ziel ist nicht mit Geld zu bezahlen. Es gibt Menschen, die davon gehört haben, aber sie verweisen derartige Berichte in die Welt der Phan- tasie. Es mag sehr phantastisch sein, ist aber deshalb noch keine Phantasie. Auch auf eurer Erde gibt es Plätze, die überaus phantastisch sind; sie sind deshalb keine Phantasie, sondern überaus reale Wirk- lichkeit. Von wem stammen diese Berichte über die Beschaffenheit der Jenseitsregionen ? Es sind keine Berich- te von irdischen Menschen, sondern von jenen menschlichen Wesen , die im geistigen Reich leben. Jeder Mensch wird einmal zu ihnen stoßen. Aber auch in diesen Regionen gibt es Reichtum und Ar- mut. Zwar nicht ganz in eurem Sinne, aber immerhin von ungeheurer Bedeutung. Kein Mensch auf Erden kann wirklich so arm sein , wie es im Jenseits möglich ist. Kein Mensch kann so unsagbar reich sein , wie es im Geistigen reich vorkommt. Jede Prachtentfaltung ist möglich - aber auch jede Enttäu- schung und jeder Abstieg sind möglich. Wenn wir das Leben der Erdenmenschen beobachten, so müssen wir leider feststellen, daß ein bedeu- tender Auftrieb für das Erreichen der niederen Sphären besteht - aber nur ein geringer Auftrieb zur Erreichung der höheren Sphären . - Wo bleibt da eure Logik? Nun könnte man annehmen, daß der Auftrieb zur guten Entwicklung sehr schwer ist. Das ist nicht der Fall. Man kann den Auftrieb schnell entwickeln. Laßt euch nicht beirren! Das höhere Ziel ist für jeden Menschen erreichbar! Natürlich kann ein angeblicher Tod niemals ein hohes Ziel sein.
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