Die DNA-Information

- 34 - Der Weg zur Besserung (Durchgabe aus dem Jahre 1964) Wohlan, der Zweck des Erdenlebens ist, daß der Mensch sich höher entwickelt. Doch wo hört diese Entwicklung auf? Leider ist die gesamte Menschheit dieser Erde der Ansicht, daß die persönliche Entwicklung nur bis zum Tode möglich ist und dann ein plötzliches, absolutes Ende findet. Diese Ansicht ist der verhängnisvollste Irrtum , dem ein Mensch zum Opfer fallen kann. Der Weg der Entwicklung ist nicht kollektiv, diese Entwicklung ist höchst individuell und für jedes menschliche Einzelwesen ohne Ende . Aus diesem Grunde darf kein Mensch müde werden, an sich und an seinen Mitmenschen in diesem Sinn zu arbeiten. Der Weg der Besserung ist ein unendlicher , er ist universell und hat mit dem Tode des Menschen nichts zu tun. Aus diesem Grunde ist es auch unmög- lich , daß ein Mensch durch irgendein Schicksal benachteiligt wird. Die unabsehbare Perspektive des Ewigen Lebens in verschiedenen Konditionen gibt jedem Aufwärtsstrebenden, jedem Einzelwesen die Möglichkeit, alles das zu erreichen, was positiv ist. Auf die negativen Befriedigungen des Lebens, also des Leibes und der Seele, könnt ihr verzichten, sie gehören nicht zur Höherentwicklung! Alle, im Erdenleben erworbenen Erkenntnisse, Erinnerungen, Talente und Erfahrungen stehen jedem Menschen auch nach der Entkörperung voll zur Verfügung. Ja, er kann sie sogar noch irdisch in Erscheinung treten lassen. Deshalb ist es ein theologischer Unsinn , wenn man von der "Ewigen Ruhe" oder von einem "Entschlafenen" spricht. Der Tod darf nicht mit dem Schlaf verwechselt werden, er darf ihm auch nicht gleichgestellt werden. • Spottet nicht über den Spuk , denn er ist für euch lehrreich , auch wenn er negativ ist. Immerhin ist er eine Kunde von der Existenz des Ewigen Lebens ! Glaubt ihr, daß eure Welt in jeder Beziehung den heutigen Stand erreicht hätte, wenn nicht die vor euch Heimgegangenen mit an der irdischen Entwicklung vom Jenseits aus maßgebend beteiligt wären? Diese Jenseitigen bzw. Entkörperten , diese Seelen , stehen jedem Menschen zur Verfügung. Diese geistige Mitarbeit, die man mit Inspiration bezeichnet, ist derart groß, daß ihr euch keine Vorstellung davon machen könnt. • Mindestens 40 Prozent eurer technischen und wissenschaftlichen Entwicklung kommt auf das Konto der "Verstorbenen", die emsig mit euch tätig sind. Wer jedoch auf der jenseitigen Lebensseite mit euch positiv tätig ist, der hat den Himmel erreicht. Die- ser Himmel ist kein Platz für Faulenzer und geistig Arme. Der Himmel verlangt geistige Tätigkeit und Höchstleistungen der schöpferischen Unterstützung Gottes . • Wer sich über diesen Zustand nach dem Tode jetzt schon klar ist, der ist im Vorteil. Doch die- se Erkenntnis verpflichtet zur Besserung! Kein Mensch ist fähig sich zu bessern, wenn er nicht seine wirklichen Fehler und Erkenntnislücken kennt . Darum muß jeder von euch den Anfang des Besserungsweges genau kennen , denn man kann keinen Weg am verkehrten Ende verfolgen, dann kommt man nämlich in die entgegengesetzte Rich- tung. Der einzig mögliche Anfang zur menschlichen Läuterung beginnt mit der Korrektheit . In allen Belangen des menschlichen Lebens muß sich jeder Mensch von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde zur Korrektheit erziehen . Ihr werdet dann erkennen, in welchem Ausmaß ihr bei jeder Gelegenheit unkor- rekt seid, ja, unkorrekt bis in jeden einzelnen Gedanken, den ihr unkontrolliert sogar aussprecht. Nur über die Korrektheit gibt es eine menschliche Läuterung und Erlösung. Durch "Sündenerlaß" ist noch kein Mensch besser geworden! * * * * * * *

RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3