Die Santiner
- 10 - Man spricht von "Fortschritt", von einer "Evolution". Was sich wirklich vollzieht, ist ein Abstieg , der allerdings durch die Errungenschaften der Technik verdeckt wird. Man kann sagen, daß die enorme Entwicklung in der materiellen Forschung der Weltbevölkerung Sand in die Augen streut, damit sie das absolute Wirkliche nicht erkennen. Wenn man eine Sache ganz und gar nicht kennt , so herrscht für diese Sache auch kein Interesse vor. Genauso verhält es sich hier auf der Terra. Man distanziert sich von einer Sache, die man für "Zeitverschwendung" hält, weil man keine Ahnung hat, von welcher Bedeutung sie wirklich ist. Die Erdenmenschen sind, fast ohne Ausnahme, sehr begriffsunfähig . Man muß immer wieder zu ver- gleichenden Beispielen greifen, so wie es euer Christus auch mußte. Wer hätte auf dieser Terra, zum Beispiel vor 100 Jahren, die ungeheure Bedeutung der elektrischen Wellen erkannt oder voraussagen können? In ähnlicher Weise verhält es sich mit der Bedeutung der geistigen Forschung . Was ihr darunter versteht, ist ein Hokuspokus. Die Tatsachen sind nur wenig erwähnt und werden von den Universitäten negiert. Irrt euch nicht! - Die Apokalypse ist noch nicht von euch abgewendet, und es könnte sein, daß wir sie aus guten Gründen zulassen würden , ohne mit der Wimper zu zucken. Die Evokation der irdischen Führung, zu der die Kirchen, Pädagogen, Politiker und Militärexperten, Wissenschaftler und Kriegs- vorbereiter jeder Art gehören, ist unvermeidbar. Das ist keine Drohung mit dem schwarzen Mann, sondern eine Auswirkung der naturgesetzlichen Kausalität . Die höchstverantwortlichen Menschen dieser Terra haben eine goldene Binde vor ihren Augen, wie sie vom Satan erdacht worden ist. So lange sie diese Binde vor ihren Augen haben, sehen sie ihr eige- nes Unglück nicht, nämlich: ein entsetzliches Unglück für sie selbst , das aber noch nicht zeitlich für sie akut ist, aber unausweichbar bestehen bleibt. Maßgebliche Führer des Kommunismus haben gesagt, daß den armen Menschen "ein Opium" gereicht wird, um sie zu beruhigen, nämlich: daß es ihnen nach dem Tode einmal besser geht. Ich sehe darin überhaupt keine Beruhigungspille, denn was einem Menschen nach seinem Tode passiert, ist auf jeden Fall kein Opium, am allerwenigsten für die Primitiven. Zu den Primitiven gehören nicht die Armen, sondern jene Menschen, die an der Macht sitzen oder auf dem Geldsack! Sie sind so primitiv, daß sie sich einbilden, daß die geistigen Regionen für sie keine Bedeutung haben, sondern nur einen Unsinn darstellen, über den man nur herzlich lachen kann. Welche Finsternis herrscht in geistiger Beziehung auf einem so einladend schönen Planeten? Ich schaudere darüber zusammen! Es ist sehr schade, daß euer Messias Christus nicht recht zum Zuge gekommen ist. Er deutete zwar das unsterbliche Leben des menschlichen Bewußtseins an, aber er kam nicht mehr dazu, es zu erklären. Heute gibt es Institute, die sich mit der Psyche des Menschen befassen. Aber sie kommen zu keinem echten Resultat, weil sie von vornherein eine Bewußtseinsexistenz außerhalb der Materie ablehnen bzw. nicht fähig sind, sie sich vorzustellen. Die Lehren über den Geist bzw. über das Bewußtsein des Menschen, sind von überragender Bedeu- tung! Das Fleisch kann nur als ein hochentwickeltes Instrument betrachtet werden. Was nützt zum Beispiel der beste Fernsehapparat, wenn die entsprechende Sendung fehlt? Er würde nur zwecklos herumstehen. Alle Bewußtseinsvorgänge im Menschen sind außerhalb der Materie, also außerhalb der Sinnesorga- ne. Die Sinnesorgane haben nur Wechselbeziehung zwischen Geist und Körper. Das trifft nicht nur für den Menschen zu, sondern ist auch bei allen Tieren nicht anders. Ein Bienengehirn kann winzig klein sein, aber es kann jedoch hervorragend als Mittler geeignet sein, nämlich Mittler zwischen einem sehr umfangreichen kosmischen Bewußtseinsprozeß und dem Kopf der Biene. • Wichtig ist stets der Umfang der geistigen Frequenz !
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