Die Santiner
- 13 - Ich klage die Universitäten und Schulen an, die sich um alle möglichen Dinge kümmern, nur nicht um die Hauptsachen , die zum menschlichen Leben gehören. Die Schüler und Studenten spüren instinktiv, daß es etwas geben muß, das von unge- heurer Wichtigkeit für das menschliche Leben ist. Aber dieses Etwas wird ihnen vorenthalten, weil die Verantwortlichen selbst davon keine Ahnung haben oder weil sie sich gegen dieses Wissen sperren. 2 Was sich in den letzten Jahrzehnten hier auf dieser Terra abspielt, spottet jeder Beschreibung. Die Staaten konzentrieren sich hauptsächlich auf die regellose Vernichtung aller Menschen und der gesam- ten Existenz dieser Terra. Was niedere Charaktere im einzelnen aushecken und anstellen, findet bei den Obrigkeiten superlativ statt. Noch nie ist mir eine Belehrung so schwer gefallen, wie es dieses Mal der Fall ist. Die irdische Situa- tion unter den Aspekten der Harmagedonschlacht hat sich so zugespitzt, daß wir Santiner vor einem gewaltigen Entschluß stehen, den wir selbst noch nicht fassen können. Schon allein die Bagatellisie- rung unserer Besuche ist ein Problem, daß unsere Mission sehr erschwert. Zu leicht läßt sich das Volk durch seine unaufrichtigen Führer beeinflussen. Diese Menschheit, die uns so große Sorgen macht, verkennt den Tutiorismus 3 , das heißt, sie findet nicht den vernünftigen Weg aus einer Sackgasse. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder einen Weg, der zum Frieden führt oder einen Weg, der zur restlosen Vernichtung dieser Terra führt. Ein konsequenter, absolut vernünftiger Weg kann nur der Weg zum Frieden sein. Doch die Verhaltenswei- se dieser Menschheit entschließt sich nicht für die Vernunft, denn sie ignoriert die sichere Möglich- keit, nämlich den Weg zum Frieden. Ob man an meine leibhaftige Existenz glaubt oder nicht, ob man meinen Worten Glauben schenkt oder nicht… Ich warne euch im Namen jenes unvorstellbar Großen Geistes , der das Universum geplant und ermöglicht hat. Meine Worte sind wichtiger als der Dekalog (Zehn Gebote) am Berge Sinai. Die Erdenmenschheit lebt nicht mehr auf einer beispiellos schönen Terra, sondern auf einem tätigen Vulkan , dessen Ausbruch jeden Augenblick erfolgen kann. Was sich eure Technik und Wissenschaft erlaubt, ist heller Wahnsinn ! Denn die Zerstörungsabsichten nehmen den größten Raum in eurer Exis- tenz ein. Die Masse der Erdenbevölkerung weiß zwar etwas über eure Kriegsführung. Sie kennt eure Bomben und Panzer, eure Granaten und Atomwaffen, aber das alles nur in einem sehr beschränkten Umfang. Was auf diesem Gebiet wirklich entwickelt und hergestellt wird, ist der Öffentlichkeit nicht bekannt! Sorglos schläft man auf einer Zeitbombe, deren Explosionszeitpunkt unbestimmt ist. Ein solches politisches Desinteresse ist mir unbegreiflich. Es besteht überhaupt kein Bildungsdrang! Die meisten Menschen leben einfach in den Tag hinein und denken nur daran, wie sie sich noch besser amüsieren können. Das allgemeine Bildungsniveau ist erschreckend! Auf allen bekannten Wissensgebieten und auf allen Sektoren der Technik wird Enormes geleistet. Die Erdenmenschheit hat in dieser Beziehung einen großen Schritt nach vorn getan. Aber infolge geistiger Dunkelheit sind damit die Gefahren für diese Menschheit ins Unermeßliche gestiegen. Für diese groß- artige Entwicklung auf der materiellen Ebene fehlt vollkommen die geistige Reife . Mit einem Wort: Dieser Menschheit ist das Feuer in die Hand gegeben, als wenn man einem Kleinkind die Streichhöl- zer zum Spielen überläßt. 2 ASHTAR SHERANS Ausführungen und Botschaften sind im Laufe der Jahre immer mahnender und energischer geworden. Seine Worte sind schärfer und schärfer geworden. Verschiedentlich hat man Kritik an dieser zunehmenden Schärfe geübt. Aber die alten Propheten und auch CHRISTUS waren dazu gezwungen, weil man nicht auf sie hörte. Wenn CHRISTUS zum Beispiel sagte, daß man "die Perlen nicht vor die Säue werfen soll ", so sind diese Worte nicht minder scharf. 3 Haltung, die zwischen zwei Möglichkeiten immer die sicherere wählt.
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