Die Santiner
- 20 - Selbstverständlich muß sich der Mensch auf seine irdischen Aufgaben konzentrieren, aber leider weiß niemand, welche Aufgaben er hat. • Vor allem soll der Mensch lernen, mit seinen Mitmenschen in Liebe, Eintracht und Frieden zu leben, auch wenn sie von anderer Rasse , Herkunft und Mentalität sind. Die Harmagedonschlacht macht sich auf allen Gebieten bemerkbar. Chaotische Erscheinungen, wie sie in der ganzen Welt auftreten, hängen damit zusammen. Die Menschen können nicht begreifen, warum so viel Unruhen und Gewalttätigkeiten vorkommen. Krawalle und Demonstrationen sind an der Tagesordnung - oder vielmehr an der Tagesunordnung. Völker und Gruppen stört dies oder das. Sie wollen alles ändern und wissen nicht, wie. Dabei gibt es keine andere Lösung als die, zur Wahrheit hinzulenken und die heißt: Gott ! - Aber gerade von dieser Art einer Lösung will man nichts wissen, denn man ist überzeugt, daß es keinen Gott gibt. Die Kirchen werden als überflüssig empfunden. Das tritt erst recht in Erscheinung, wenn man in den wichtigsten Belangen feststellt, daß die größten "Väter der Kirche" glatt versagen und ihre Unwissenheit preisgeben. Wer von euch ist bloß auf den sogenannten "Jüngsten Tag" gekommen? Das ist eine ganz falsche In- terpretation der Bibel. Es gibt keinen "Jüngsten Tag". Das ist Unsinn! Denn die individuelle Existenz des Menschen kennt keine Grenzen und keine Zeiten. Jeder von euch und jeder Mensch von einem anderen Planeten hat schon unvorstellbare Entwicklungsabläufe stufenweise hinter sich gelassen. Wenn ihr euch mit dieser Tatsache befaßt, wird euch auch die Existenz Gottes und Seiner Hierarchie besser verständlich. Leider ist man auf diesem Stern der Ansicht, daß die menschliche Seele eine "Funktion des Hirns" darstellt. Die Seele soll sich demnach mit den Funktionen des Hirns entwickeln. Kein Wunder, daß es solche Rückständigkeiten in der Verhaltensweise dieser Menschheit gibt. In den letzten 50 Jahren hat die materielle Entwicklung auf diesem Stern einen Sprung vorwärts getan, der zum Hochmut und zur Selbstüberschätzung geführt hat. Das Verhältnis zwischen Geist und Mate- rie ist derart gestört , daß die materiellen Erfolge eine Gefahr heraufbeschwören, diese hochmütige, dekadente Menschheit zu vernichten. Kein Mensch wird auf den Gedanken kommen, sich mit solchen Plänen der Zerstörung zu befassen, wenn er umfangreiche Kenntnisse von den Lebensregionen hätte , die noch auf ihn warten. Eure Kriegsrüstungen und eure permanente Kriegsführung sind nur möglich, weil die Unwissenheit und die individuelle, das heißt, rein persönliche Gesamtexistenz des Menschen völlig unbekannt ist. • Es liegt uns am Herzen, daß ihr nicht nach eurem Hinscheiden vom Regen in die Traufe kommt, denn so, wie die Dinge jetzt noch liegen, ist das unausweichlich der Fall. Das Gesetz der Wiedergutmachung wird ewigen Bestand haben, und darum ist es völlig zwecklos , in dieser Hinsicht auf die Gnade des Schöpfers zu hoffen. Ein Gnadenakt kann die größte Dummheit ausdrücken und mißbraucht werden. Gott ist aber die Superlative der Intelligenz und in Seinen Ent- schlüssen unfehlbar . Niemals wird Er einem Menschen, der immer versagt hat, Sein Vertrauen schen- ken. Jeder muß seine Rechnung begleichen - und sie wird ihm präsentiert, sogar noch nach Jahrtau- senden ! 11 Menschen, die noch geneigt sind, an das zu glauben, was sie ihr Gottglaube lehrt, spekulieren auf die Gnade Gottes und entschuldigen ihre Handlungsweise mit den Worten: "Ich bin ja nur ein Mensch!" 12 11 CHRISTUS sagte ebenfalls: "Keiner kommt von dannen, bis er nicht den letzten Heller bezahlt hat." 12 Mit welcher Hartnäckigkeit der Mensch an seinen Lastern festhält und keine Einsicht wallten läßt, erkennt man am Beispiel des Alkohols und des Nikotins. Obwohl jedem die schweren Folgen bekannt sind, ist man nicht willens, davon zu lassen. Diese Charakterschwäche verdeutlicht die geistige Rückständigkeit der Menschheit.
RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3