Die Santiner
- 26 - ELIAS: Das muß von innen heraus geschehen. Nehmen wir das Obst, es reift, es braucht Zeit für seine Reife. Doch die Entwicklung der Erdenmenschheit wird immer wieder am Reifen gehindert. Auf diese Weise kann die Entwicklung nicht zustande kommen. Wenn die Santiner eingreifen würden , so würde es besser auf dieser Welt sein, das stimmt. Doch eine Reife ist damit noch nicht erreicht , wenn sie sich nicht ganz natürlich von innen her- aus vollzogen hat. Eine Neuregelung - und mag sie noch so gut sein - wird von vielen Menschen als lästiger Zwang angesehen. In dem Augenblick, da die interplanetarische Schirmherrschaft wegfällt, entsteht sofort ein Umschwung. Die Santiner wollen eine Entwicklung abwarten, die es ihnen möglich macht, ohne einen Zwang auszukommen. Ihr sollt nicht glauben, daß die Santiner euch etwas aufzwingen wollen, von dem sie glauben, es sei gut. Ihr sollt möglichst von selbst erkennen , daß es richtig ist. Frage: Wird die Erde einen ähnlichen Entwicklungsstand erreichen wie der Heimatstern der Santiner? ARGUN: Gewiß, die Erde wird einmal in den gleichen Entwicklungsweg hineingestoßen. Das beabsichtigen ja auch die Santiner . Diese Entwicklung wird durch den zukünftigen Eura- sier unterstützt werden. Frage: Die Außerirdischen sollen einmal gesagt haben, daß es bei ihnen weder Krankenhäuser noch Irrenanstalten gibt. Soll das heißen, daß sie uns auch gesund machen könnten? AREDOS: Es stimmt, daß die Santiner kaum Kranke haben. Aber das kommt durch eine jahrtausen- delange gesunde Ernährungsweise und durch den Verzicht auf viele Laster. Die Erden- menschen können nur im Laufe vieler Generationen gesunden und nur dann, wenn sie vor allem auf die Laster verzichten.
RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3