Die Santiner
- 34 - jedoch, daß die Santiner feinstofflich sind. Sie würden bald sterben, wenn sie längere Zeit auf der Erde verweilen müßten. Gebraucht gut eure Logik! Es würde den Santinern nicht besser ergehen, als wenn ihr auf dem Mond leben solltet. Frage: Es hieß doch bereits einmal, daß viele Santiner schon auf der Erde sind? ARGUN: Aber nur dematerialisiert . Das könnt ihr leider nicht begreifen, weil ihr in dieser Hinsicht überhaupt keine Erfahrungen habt. Einwand: (1965) Man hat uns geschrieben, daß es scheinbar Widersprüche hinsichtlich der Santiner gibt. Einmal heißt es, daß die Santiner Sodom und Gomorrha bestraft haben. Andererseits heißt es, daß sie nicht mit Gewalt auf dieser Erde vorgehen werden. ELIAS: Der Bogen der irdischen Weltsituation ist hoch gespannt. So lange dieser Zustand besteht, werden die Santiner nichts mit Gewalt zu ändern versuchen. Doch in Sodom und Gomorrha wurde der Bogen durch ein viehisches Sündenleben überspannt. Darum handelten die Santiner damals auf Gottes Befehl . Wenn also auf dieser Erde der Bogen überspannt wird, kann es allerdings passieren, daß die Santiner einen göttlichen Befehl zum Eingreifen erhalten. Sonst hatten die Santiner mit ihren Waffen niemals gedroht, noch davon gesprochen. Wenn sie das heute tun, ist das ein Zeichen dafür, daß der Bogen der Geduld schärfer gespannt ist. Ein Widerspruch ist also nicht vorhanden. Gomorrha war für die übrige Welt ein sehr schlechtes Beispiel von viehischer Roheit . Diese Untugenden hätten zu immer neuen Triumphen der Bösartigkeit geführt. Sodom und Gomorrha war ein Krebsherd in der Welt und konnte nur durch eine Operation beseitigt werden. Augenblicklich ist die ganze Welt verseucht, aber sie ist noch nicht verloren. Frage: Welches Interesse hatten die Santiner an unserer Erde, da ja die Menschheit zu jenen Zeiten noch ziemlich primitiv war? ELIAS: Zuerst war es nur reiner Forschungsgeist , der sie zur Erde führte. Aber nach Jahren erkannten sie die Notwendigkeit ihrer Hilfe, da die Erdenmenschheit immer gefährlicher wurde. Sie erkannten schließlich ihre Mission und stellten fest, daß sie geschickt worden sind. Heute wissen sie ganz genau, daß sie einen göttlichen Auftrag zu erfüllen haben. Dieser Auftrag ist noch nicht zu Ende geführt worden, aber diese Mission hat es in sich! • Sie haben den Auftrag, die Erde zu überwachen, mitzugestalten, ohne jedoch den natürlichen Ablauf der Entwicklung zu stören und ohne in den Läuterungsprozeß der Menschheit einzugreifen. Es ist sehr schwer, die Menschheit von der Unsterblichkeit der Seele zu überzeugen und die Menschen von der Barbarei und Kriegführung abzubringen. Die Santiner sind großartige Vorbilder . Sie sind machtvoll, gütig, und für die Erdenmen- schen stellten sie damals respektvolle Götter dar. Aber die Santiner wollen nicht als Götter verehrt werden. Sie wollten ja nur die Größe und Majestät Gottes veranschauli- chen. Auf keinen Fall wollten sie dem Götzendienst Vorschub leisten! Den Erdenmenschen mußte eine friedliche Religion gegeben werden. Sie brauchten Gesetze , nach denen sie religiös und moralisch leben konnten. Diese Gesetze wurden ihnen auf äußerst demonstrative Weise gegeben. Doch sie wurden trotzdem mißachtet. Die göttlichen Gesetze waren jedoch auf die unterschiedliche Bevölkerung zugeschnitten, daher stammen auch die Abweichungen der verschiedenen Länder.
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